Trotz schwacher Umsätze im Auftaktquartal will Rheinmetall im laufenden Jahr noch starke Ergebnisse erzielen
Rheinmetall erkennt bereits neue Chancen
Bereits vor wenigen Tagen stimmte Rheinmetall die Anleger mit vorläufigen Zahlen auf eher maue Umsätze im vergangenen Quartal ein, sodass es bei der Zahlenvorlage heute Morgen immerhin keine negativen Überraschungen gab. Gleichwohl kann das Unternehmen nicht mehr die Wachstumsraten der jüngeren Vergangenheit erreichen. Verunsichern lässt das Management sich davon allerdings nicht.
Bestätigt hat Rheinmetall (DE0007030009) heute Morgen mit den Quartalszahlen den bereits zuvor kommunizierten Umsatz in Höhe von 1,94 Milliarden Euro. Das sind zwar acht Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Analysten rechneten aber mit 2,3 Milliarden Euro und damit deutlich mehr.
Immerhin konnte Rheinmetall das operative Ergebnis kräftiger steigern. An dieser Stelle ging es um 17 Prozent auf 224 Millionen Euro aufwärts. Trotz der verpassten Analystenerwartungen will das Unternehmen im laufenden Jahr wachsen und die eigene Prognose letztlich noch erreichen können. Verwiesen wurde dabei auch auf den Auftragsbestand, der sich mittlerweile auf 73 Milliarden Euro beläuft. Ein Jahr zuvor waren es übersichtlichere 56 Milliarden Euro. Auf Seiten der Nachfrage scheint es also noch keine größeren Probleme zu geben.
Neuer Schub für Rheinmetall?
Der Rüstungskonzern hat auch bereits neue Gelegenheiten ausgemacht, welche für eine Aufholjagd im restlichen Jahr sorgen könnten. So soll etwa der Krieg im Nahen Osten den Bedarf nach Munition und Raketen weiter ankurbeln. Außerdem erwartet man sich auch aufgrund des von US-Präsident Donald Trump angekündigten Abzugs von über 5.000 US-Soldaten aus Deutschland einen höheren Munitionsbedarf in Europa.
Die Anleger tun sich noch etwas schwer damit, darin große neue Chancen zu erkennen. Die Rheinmetall-Aktie konnte sich heute kurz nach Handelsbeginn um lediglich 0,8 Prozent bis auf 1.440 Euro verbessern. Nach einer außerordentlich erfolgreichen Phase wird man sich an der Börse wohl an etwas kleinere Wachstumsschritte gewöhnen müssen. Die Richtung stimmt allerdings weiterhin.
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08.05.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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