Rheinmetall sichert sich einen weiteren Auftrag der Bundeswehr und unterstreicht zum wiederholten Male den klaren Wachstumskurs
Die Bundeswehr ordert noch mehr Munition bei Rheinmetall
Vor Kurzem orderte die Bundeswehr bei Rheinmetall und KNDS Deutschland weitere 200 Einheiten des Schützenpanzers Puma. Jene brauchen natürlich auch entsprechende Munition, was die Streitkräfte in ihrer Planung nun zu berücksichtigen scheinen. Genau das führt dann auch schon zum nächsten Großauftrag bei Rheinmetall.
Wie das Unternehmen kürzlich mitteilte, konnte ein im Jahr 2022 geschlossener Rahmenvertrag zur Lieferung von Munition für den Puma ausgeweitet werden. Zu bisher geschlossenen Vereinbarungen soll ein erweitertes Auftragsvolumen von mehreren hundert Millionen Euro dazukommen.
Der zuvor geschlossene Vertrag zur Lieferung neuer Panzer wurde auf 4,2 Milliarden Euro beziffert, welche sich jeweils hälftig auf Rheinmetall (DE0007030009) und KNDS aufteilen. Die Auslieferung der Panzer wird für das Jahr 2028 angepeilt. Rheinmetall füllt seine Auftragsbücher munter weiter und es ist schwer davon auszugehen, dass weitere Aufträge folgen dürften. Dies wird derzeit auch durch die geopolitische Lage unterstrichen.
Friedenshoffnungen in der Ukraine ließen die Anleger zuletzt zwar ein wenig in die Defensive wechseln. Drohungen der USA bezüglich einer Annexion Grönlands machen aber recht deutlich, dass Europa sich nicht einmal annähernd ausruhen kann. Sollte US-Präsident seine Drohung wahrmachen, so stünde zwar eher kein Konflikt mit den USA an. Experten sehen aber das Potenzial, dass die Nato daran zerbrechen könnte und Europa bei der Verteidigung dann vollkommen auf sich allein gestellt wäre. In einem solchen Szenario müssten Verteidiungsausgaben wahrscheinlich noch einmal deutlich erhöht werden.
Rheinmetall zurück im Rallyemodus
Eben diese Entwicklung bringt wieder neues Leben in die Rheinmetall-Aktie, welche im neuen Handelsjahr bereits um mehr als zwölf Prozent zulegen könnte. Auch am Dienstagmorgen gab es grüne Vorzeichen zu sehen. Kurz nach Handelsbeginn standen ansehnliche 1.767 Euro auf dem Ticker. Neue Aufträge sowie eine Verschärfung der Unsicherheit auf geopolitischer Ebene könnten aus einer Erholung durchaus noch eine Rallye entstehen lassen.
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06.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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