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Die Ukraine ist dringender denn je auf Flugabwehr angewiesen und Rheinmetall will dafür noch in diesem Jahr sein Sykranger-System an das überfallene Land ausliefern

Rheinmetall sichert sich den nächsten Großauftrag

NTG24 - Die Ukraine ist dringender denn je auf Flugabwehr angewiesen und Rheinmetall will dafür noch in diesem Jahr sein Sykranger-System an das überfallene Land ausliefern

 

Wer auf einen schnellen Frieden in der Ukraine gehofft hatte, wurde zuletzt wieder einmal enttäuscht. Trotz Gesprächen zwischen Trump und Putin sowie anhaltenden internationalen Bemühungen um Friedensverhandlungen hat sich defacto nichts verändert. Kürzlich erst überzog Russland die Ukraine stattdessen mit den bisher heftigsten Luftangriffen im schon seit über drei Jahre währenden Konflikt.

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Das zeigt, dass die Ukraine weiterhin auf Unterstützung angewiesen ist, gerade beim Thema Luftabwehr. Rheinmetall (DE0007030009) kündigte nun an, das Land mit dem Drohnenabwehr-System Skyranger ausstatten zu wollen. Jenes lässt sich auf Fahrzeugen montieren und deckt nach Angeben des Unternehmens einen Bereich von 4 x 4 Kilometern ab.

Die ersten Auslieferungen sollen noch in diesem Jahr geschehen. Die entsprechenden Verträge sollen nach Angaben von Rheinmetall-Chef Armin Papperger am morgigen Mittwoch bei der Verteidigungsmesse DSEI in London unterzeichnet werden. Das Ganze dürfte sich für den Rüstungskonzern auszahlen.

 

 

 

Konkrete Zahlen wurden zwar nicht genannt. Nach Angaben des „ZDF“ dürfte sich das Volumen aber in dreistelliger Millionenhöhe aufhalten. Damit angelt sich Rheinmetall den nächsten Großauftrag und belegt einmal mehr, wie gefragt die eigenen Dienste weiterhin sind. Parallel dazu arbeitet man auch für die Versorgung europäischer NATO-Partner unermüdlich an der Expansion.

 

Rheinmetall: Glück im Unglück

 

Die jüngsten Entwicklungen haben der Aktie von Rheinmetall wieder sichtliche Kurssteigerungen beschert und die Korrektur aus dem August konnte wieder vollständig verdaut werden. Am Dienstagmorgen mussten zwar zunächst Verluste von 1,5 Prozent verzeichnet werden. Doch selbst damit notierte das Papier noch bei rund 1.760 Euro und damit innerhalb des langfristigen Aufwärtskanals. Es bleibt dabei, dass die Aussichten hervorragend ausfallen, wenngleich dies unverändert auf traurige Umstände zurückzuführen ist.

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09.09.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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