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Tesla bittet US-Regierung um Hilfe aufgrund der chinesischen Konkurrenz rund um BYD

Mit zusätzlichen Beschränkungen sollen die traditionellen Autobauer wettbewerbsfähig bleiben

NTG24 - Tesla bittet US-Regierung um Hilfe aufgrund der chinesischen Konkurrenz rund um BYD

 

Die US-Regierung möchte mit einem Maßnahmenpaket den Erfolg der heimischen Automobilindustrie schützen. Konkret soll vor allem den chinesischen Wettbewerbern das Leben schwer gemacht werden.

Die US-Regierung hat angekündigt die ablehnende Haltung gegenüber den chinesischen Autobauern noch zu verstärken. Die US-Finanzministerin versprach nun während des Besuchs einer Batterie-Fabrik in Kentucky, dass die US-Regierung plane weitere Schritte zu unternehmen, um den Erfolg der einheimischen Automobilindustrie sicherzustellen.

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Konkret plant man Schritte zu unternehmen, um die zunehmenden Exporte aus Mexiko in die USA zu unterbinden. Besonders die Bemühungen von BYD bereiten der US-Regierung sorgen. So scheint der chinesische Autobauer einen Weg gefunden zu haben, um die hohen Einfuhrzölle zu umgehen und damit Tesla (US88160R1014) und Co gefährlich zu werden. Traditionell erhebt die USA auf chinesische E-Autos Einführzölle von 25 %, was den Preis nach oben treibt und die Attraktivität der Fahrzeuge für die US-Kunden schmälert. Da die USA aber mit Mexiko ein Freihandelsabkommen haben, können diese Zölle umgangen werden, wenn den chinesischen Herstellern, wie BYD (CNE100000296) es plant eine Fabrik in Mexiko bauen. Welche genauen Schritte die US-Regierung plant, um dies zu verhindern ist bislang aber nicht bekannt.

Bereits im Februar hat Tesla-Chef Handelsbarrieren für die chinesischen Rivalen gefordert. Seiner Ansicht nach können ohne diesen Barrieren kein fairer Wettkampf bestehen und die meisten Autokonzerne der Welt würden ruiniert werden. Musk tätigte diese Aussagen direkt nach dem Bekannt geworden ist, dass BYD in den letzten drei Monaten des Jahres 2023 insgesamt 526.400 reine Elektrofahrzeuge verkauft hatte und damit über 40.000 mehr als der Platzhirsch Tesla.

Laut der Nachrichtenplattform Reuters sei die Umsetzung von zusätzlichen Handelsbarrieren eher schwierig. Stattdessen untersucht man nun, ob das Sammeln von Daten der Elektroautos eine Gefahr für die nationale Sicherheit darstellen könnte. Sollten Hinweise dafür erkennbar sein, dann dürften umfassende Exportbeschränkungen für alle Autobauer aus China die Folge sein. Einige Senatoren fordern indes die Zölle temporär schon mal deutlich anzuheben.

 

Industrie-Spionage bei Tesla hat Folgen

 

Zwei Männer sollen in den USA Geheimnisse von Tesla gestohlen haben und diese chinesischen Autobauern zum Kauf angeboten haben. Beide Männer seien von der Staatsanwaltschaft New York in der letzten Woche verhaftet wurden.

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Werbebanner Speed Monkeys - Tesla Tuning EssenDie beiden Männer, haben laut der Anklageschrift Daten zur Herstellung von einigen Batteriekomponenten in ihren Besitzt und haben diese wiederhol zum Verkauf angeboten. Beide Männer sind ehemalige Mitarbeiter von Hibar System, die selbst Batteriekomponenten entwickelten und im Jahr 2019 von Tesla übernommen wurden. Die Männer haben anscheinend während ihrer Arbeitszeit Zeichnungen und weitere Dokumente kopieren können, die es ermöglichen die Komponenten zu kopieren.

Die beiden Männer haben anschließend in China ein eigenes Unternehmen gegründet und waren auch auf der Technologiemesse in Las Vegas dieses Jahr mit einem eigenen Stand vertreten. Nur dadurch sind die Ermittler überhaupt auf die beiden Männer und die Produkte aufmerksam geworden.

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02.04.2024 - Felix Eisenhauer

Unterschrift - Felix Eisenhauer

 

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