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Nordex, Solaredge Technologies: Update Themendepot Energiezukunft

Update Themendepot Energiezukunft zum 31.12.2019

 

In einem ruhigen Gesamtjahresabschluss der Aktienmärkte gab das Themendepot ENERGIEZUKUNFT im Zeitraum vom 17. - 31.12.2019 nach und schwächte sich um - 0,7 % ab. Die Gesamtperformance des Depots seit Auflage am 01.11.2019 belief sich damit auf Euro-Währungsbasis bis zum Jahresende 2019 auf + 4,5 % (in Schweizer Franken: + 3,0 %).

Per 31.12.19 verzeichneten 11 der im Depot allokierten 14 Positionen eine positive Wertentwicklung, nur 3 notierten im negativen Performance-Terrain (davon der schlechteste Wert mit einer Performance von - 1,9 % seit Einstand).  

Angeführt wurde die Liste der Gewinner von dem international führenden, israelischen Spezialisten für Ausrüstungen von Photovoltaik-Anlagen, SOLAREDGE TECHNOLOGIES (US83417M1045). Dieser Titel legte in den letzten 2 Wochen von 2019 um + 3,9 % zu. Hier erwarten Analysten in 2020 infolge einer weltweit zunehmenden Förderung von Solarparkentwicklungen sowie einer auch wettbewerbsbedingten Preisbodenbildung von Solarverglasungen in China mehrheitlich einen Nettogewinnanstieg von immerhin + 49 % gegenüber 2019.

 

Chart: SOLAREDGE TECHNOLOGIES (in Euro) gegen DAX - Index

 

Chart: Solaredge Technologies gegen DAX-Index

 

Dagegen verzeichnete NORDEX (DE000A0D6554) als drittgrößter europäischer Windkraft-Spezialist hinter VESTAS WIND und SIEMENS GAMESA mit - 5,8 % den größten Kursverlust. Hintergrund hierfür dürfte vor allem gewesen sein, dass der der größte und schärfste Nordex-Konkurrent Vestas Wind zum Jahreswechsel gleich 3 Großaufträge aus China über eine gesamte Energieerzuegungskapazität von rd. 150 MW erhielt. Dies ist umso bedeutsamer und möglicherweise auch für die Zukunft richtungsweisend, da China (anders als z.B. die USA) im Segment erneuerbarer Energien aufgrund klimatischer Voraussetzungen und aus Kostengründen bislang stets Auftragsvergaben für Solarparks einen klaren Vorzug gab, was sich wegen zunehmenden Auftretens von höheren Windstärken (Wirbelstürmen) in Asien wie aber auch dem generell stetig wachsenden Energiebedarf des Landes jedoch künftig zunehmend ändern könnte. An der Position von NORDEX halten wir jedoch vorläufig weiterhin fest, da das Jahr 2020 endgültigen und auch nachhaltigen Aufschluss darüber liefern dürfte, inwieweit der Konzern in der Lage ist, den seit Anfang 2019 anhaltenden Auftragsboom nun erstmals seit Jahren auch in deutlich positive Gewinnzahlen umzumünzen.

 

 

04.01.2020 - Matthias Reiner - mr@ntg24.de