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Der Börsengang von Porsche steht heute an, VW hofft auf positive Effekte

Die Nachfrage scheint groß zu sein

NTG24 - Der Börsengang von Porsche steht heute an, VW hofft auf positive Effekte

 

Am heutigen Tage startet die neue Porsche-Aktie an den Märkten durch und im Vorfeld zeichnete sich bereits eine geradezu gigantische Nachfrage ab. Das Papier ist komplett überzeichnet und wird so wohl am ganz oberen Ende der angepeilten Ausgabespanne an den Markt gehen. Der Eröffnungskurs dürfte also bei 82,50 Euro liegen mit dem Potenzial dafür, dass es sehr schnell weiter aufwärts geht.

Der Börsengang der Porsche AG (DE000PAG9113) wird in mehrfacher Hinsicht ein historischer Tag für die hiesigen Märkte. Allem voran handelt es sich um den größten Börsengang in Deutschland seit der erstmaligen Ausgabe der Aktien der Telekom (DE0005557508) im Jahr 1997. An dieser Stelle sei aber sehr darauf gehofft, dass Porsche in den kommenden Jahren besser performen wird als die T-Aktie ihrerzeit.

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Werbebanner EMH PM TradeDavon abgesehen beginnt für Porsche aber auch eine neue Ära. Durch den Börsengang erhält die Porsche Holding (DE000PAH0038) wieder deutlich mehr direkten Einfluss auf den Autobauer, wovon sich zumindest einige Anleger viel erwarten. Zudem wird, gemessen an der Marktkapitalisierung, mal eben der viertgrößte Autobauer des Planeten aus dem Boden gestampft. Die Bewertung von Porsche übertreffen derzeit lediglich Tesla (US88160R1014), Toyota (JP3633400001) und Volkswagen (DE0007664039).

Nicht leugnen lässt sich, dass Porsche inmitten einer der schwersten Börsenkrisen der letzten Jahrzehnte das Parkett betritt. Vielleicht wäre in besseren Zeiten also noch mehr drin gewesen. Davon müssen Anleger sich jetzt aber nicht unbedingt stören lassen. Es ist davon auszugehen, dass der Hype um die neuen Papiere ein Weilchen anhalten wird und die Kurse weiter in Richtung Norden befördert. Wo der erste Deckel gefunden sein könnte, ist aber freilich völlig offen. Charttechnische Indikatoren oder sonstige Hinweise darauf gibt es selbstredend noch keine.

 

Chancen und Risiken

 

Porsche selbst blickt auf eine sehr leidenschaftliche Käuferschaft, welche der Marke sehr wahrscheinlich auch weiterhin die Treue halten wird. Zudem konnte das Unternehmen sich im Bereich der Elektrofahrzeuge bisher sehr erfolgreich platzieren und muss selbst die ganz große Konkurrenz in Form von Tesla nicht unbedingt fürchten. Auch das dürfte ein Grund dafür sein, warum die Porsche-Aktie sich so hoher Beliebtheit erfreut.

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Wichtig für die Zukunft wird sein, dass Porsche nicht nachlässt und die bisherigen Erfolgsmodelle weiter ausbaut. Gerade in Deutschland gehört der Autobauer mit zu den beliebtesten Marken. Wer vom weiteren Erfolg überzeugt ist, kann da durchaus über ein Investment nachdenken. Die ersten Tage dürften aber holprig werden. Der Hype wird zweifelsohne irgendwann zu einem Ende finden und eine größere Korrektur wäre dann kein Ding der Unmöglichkeit. Wer hohe Risiken scheut, wartet daher vielleicht erst einmal, bis die Lage sich etwas beruhigt.

 

Auch Volkswagen blickt frohen Mutes in die Zukunft

 

Lohnen soll sich der Börsengang nicht nur für Porsche selbst. Auch Volkswagen erhofft sich einiges vom Verkauf von Anteilen der eigenen Tochter. Allem voran werden die Wolfsburger wichtige Mittel erhalten, um die eigenen Zukunftsbestrebungen im Bereich von Elektroautos voranzutreiben. Darüber hinaus ist auch eine großzügige Sonderdividende für die Aktionäre geplant und selbst die Mitarbeiter sollen am voraussichtlich sehr erfolgreichen Börsenstart von Porsche beteiligt werden.

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Werbebanner ISIN-WatchlistAls dieser Artikel entstand, hatte die Börse in Frankfurt noch nicht geöffnet und entsprechend gab es auch noch keine Kurse rund um die neue Porsche-Aktie. Wie bereits erwähnt sind für den ersten Handelstag aber grüne Vorzeichen zu erwarten und mit persönlich würde es nicht einmal überraschen, sollte es schnell Kurse jenseits der 90 Euro zu sehen geben. Spannender als die Bewegungen heute wird aber zu sehen sein, ob Porsche sich auch auf einem hohen Niveau stabilisieren können wird.

 

29.09.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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