als .pdf Datei herunterladen

Cerebras verschreckt die Anleger mit den ersten Quartalszahlen nach dem Börsengang und die Aktie geht auf Tauchstation

Die hohen Erwartungen konnte Cerebras nicht vollumfänglich erfüllen

NTG24 - Cerebras verschreckt die Anleger mit den ersten Quartalszahlen nach dem Börsengang und die Aktie geht auf Tauchstation

 

Zum ersten Mal nach dem Börsengang öffnete der KI-Hoffnungsträger Cerebras kürzlich seine Bücher. Das Unternehmen arbeitet an gigantischen Chips und dazugehörigen Supercomputern, die ihre Vorteile beim KI-Training in Zukunft ausspielen sollen. Die Expansion geht voran und das Management gibt sich optimistisch. Doch die Anleger bekommen erste Zweifel.

Anzeige:

Banner TradingView

 

Cerebras (US15675D1037) selbst sprach von „starken“ Zahlen. Zu sehen gab es unter anderem einen Rekordumsatz in Höhe von 193,4 Millionen US-Dollar und ein neu angekündigter Deal mit OpenAI über 750 Megawatt an Rechenleistung wird auf mehr als 20 Milliarden Dollar beziffert. Bis hierhin scheint alles bestens zu laufen.

Doch obwohl Cerebras auf seine Fortschritte sichtlich stolz ist, reagierte die Aktie mit einem regelrechten Ausverkauf. Um 19,6 Prozent ging es am Mittwoch in die Tiefe und zeitweise wurde bei 181,56 Dollar ein neuer Tiefpunkt erreicht. Damit ist der Titel schon wieder unter den im Mai erzielten Ausgabepreis von 185 Dollar gerutscht. Ausschlaggebend dafür waren vor allem Details.

 

Leise Zweifel bei Cerebras-Aktionären

 

Verschnupft blickten die Börsianer vor allem auf die Bruttomarge. Jene lag im ersten Quartal noch bei 47 Prozent, für das Gesamtjahr werden aber lediglich 38 bis 41 Prozent in Aussicht gestellt. In einem Interview mit „CNBC“ begründete Cerebras-Chef Andrew Feldman dies damit, dass für den Ausbau von Kapazitäten Ausrüstung von einem großen Kunden zurückgemietet werden müsse. Dies sei allerdings Teil der strategischen Planung. Die Aktionäre ließen sich davon nicht trösten.

Anzeige:

Werbebanner Zürcher BörsenbriefeWie „Der Aktionär“ berichtet, sorgen die Märkte sich zusätzlich um auslaufende Sperrfristen für Insider. Schon kurz nach der Zahlenvorlage wurden etwa 28 Millionen Class-A-Aktien für den Handel freigegeben. Das muss nichts bedeuten, doch fürchten die Börsianer, dass manch einer die Gelegenheit nutzen und Gewinne in die Tat umsetzen möchte. Darauf möchte offenbar nicht jeder einfach warten.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Trends vorbehalten. Den Zürcher Trend und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen und unverbindlichen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

Cerebras Systems-Aktie: Kaufen oder verkaufen?

 

Die neuesten Cerebras Systems-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Cerebras Systems-Aktionäre. Lohnt sich aktuell ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen?

Konkrete Empfehlungen zu Cerebras Systems - hier weiterlesen...

 

26.06.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

Auf Twitter teilen     Auf Facebook teilen


Informiert bleiben - Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.








Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)