als .pdf Datei herunterladen

Neues von Varta, der Deutschen Bank, von K+S sowie Infineon, Bitcoin ungebremst

Der Handelstag - Bericht zum 19.02.2021

NTG24 - Neues von Varta, der Deutschen Bank, von K+S sowie Infineon, Bitcoin ungebremst

 

Mit einem Endspurt haben sich die deutschen Aktien heute ins Wochenende verabschiedet. Neben positiven Quartalszahlen beflügelten auch Konjunkturdaten den Aktienmarkt. Zur Schlussglocke stand der DAX heute 106 Punkte bzw. 0,77 % höher bei 13.993 Punkten.

In New York kratzte der Dow Jones bereits ganz knapp an seinem Allzeithoch von 31.643,70 Punkten und liegt derzeit mit 79 Punkten bzw. 0,26 % im Plus bei 31.576 Punkten.

Im DAX hatte heute vor allem Infineon (DE0006231004) Rückenwind, die 3,95 % auf 39,90 Euro zulegten, nachdem in den USA der Chip-Produzent Applied Materials (US0382221051) einen positiven Ausblick gegeben hatte und aktuell 6,07 % auf 120,51 Dollar zulegt. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, dass man im laufenden Quartal mit einem Umsatzwachstum rechnet, der über den Prognosen der Analysten liegt. Im Windschatten der Amerikaner segeln auch Aixtron (DE000A0WMPJ6), die 7,77 % auf 17,96 Euro zulegen können.

Nur wenig stärker konnte heute die Aktie der Deutschen Bank (DE0005140008) zulegen, nämlich 3,91 % auf 9,56 Euro. Offensichtlich wirkt die Absicht, die zuvor geplanten mehr als 2 Mrd. Euro Boni insbesondere im Rentenhandel nach Intervention der EZB kürzen zu wollen, nicht belastend auf den Aktienkurs.

Die Aktie von Varta (DE000A0TGJ55) kämpfte heute mit Herabstufungen und verlor bis Handelsschluss 2,09 % auf 131,30 Euro. Warburg Research hatte das Votum ,,Verkaufen‘‘ beibehalten und das Kursziel nochmals von 85 Euro auf 83 Euro gesenkt. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hatte parallel zwar das Kursziel von 88 Euro auf 94 Euro angehoben, die Empfehlung ,,Verkaufen‘‘ gleichwohl beibehalten.

Nach oben ging es dagegen bei der Aktie von K+S (DE000KSAG888), die heute nach dem gestrigen Absturz wieder 4,84 % auf 8,80 Euro zulegen konnte. Aus langfristiger Perspektive bleibt die Vermutung, dass der seit dem Zyklustief vom März 2020 bei 4,50 Euro ein Boden gebildet wurde, der nun zu Jahresanfang in einen neuen Aufwärtsimpuls mündete. Damit wäre der aktuelle Rückschlag nur eine Konsolidierung der Bewegung von rund 5,50 Euro im September 2020 auf 10,44 Euro im Januar 2021.

 

Und was gab es sonst noch?

 

Anzeige:

Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDer Euro kann rund 0,25 % gegen den US-Dollar und den Schweizer Franken zulegen und steht aktuell bei 1,2121 Dollar je Euro. Die Edelmetalle liegen ebenfalls freundlicher im Markt, und der Ölpreis der Sorte Brent gibt aktuell 1,16 % auf 62,01 Dollar ab.

Weiter steil nach oben ging es heute mit Bitcoin, die aktuell 6,06 % auf 54.693 Dollar zulegen. Hier hatte sich gestern einer der größten Anleihe-Portfoliomanager in den USA positiv zur weiteren Entwicklung der Kryptowährung geäußert.

Die Anleiherenditen springen ebenfalls weiter nach oben. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe legt heute 9,87 % auf – 0,31 % zu, jene der 10-jährigen US-Treasury gewinnt 5,44 % auf 1,36 %.

 

19.02.2021 - Arndt Kümpel - ak@ntg24.de

 









Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



Bewertungen, Kommentare und Fragen an den Redakteur

 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)