Tagesbericht Gold vom 02.06.2025: Goldpreis unter Strom - Neue Drohungen aus den USA erhöhen Absicherungsbedarf
Ein starker Goldpreis deutet oft auf tiefes Misstrauen gegenüber Märkten hin
Der Goldpreis startet mit deutlichem Schwung in die neue Handelswoche. Am Montagmorgen liegt das Edelmetall bei 3317 US-Dollar – ein Plus von 0,75 % im Vergleich zum Wochenschlusskurs von 3292 US-Dollar. Getrieben wird diese Entwicklung durch geopolitische Spannungen und frische Handelskonflikte, die bei Investoren Sorgen hervorrufen und die Nachfrage nach Gold als sicherem Anlagehafen weiter anfachen.
Die jüngste Eskalation im Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat die Märkte erneut unter Druck gesetzt. Gleichzeitig verunsichern neue Drohungen von US-Präsident Donald Trump, die Importzölle auf Stahl und Aluminium zu verdoppeln, Anleger weltweit. Diese Mischung aus geopolitischem Risiko und handelspolitischer Unsicherheit führt zu einer verstärkten Flucht in Gold (TVC:GOLD). Analysten wie Anmol Choubey sehen darin ein klares Zeichen wachsender Nervosität – insbesondere da auch der US-Dollar zur Schwäche neigt, was dem Goldpreis zusätzlichen Auftrieb verleiht.
Vertrauen in Gold bleibt hoch – auch wegen Zinsspekulationen
Laut einem Bericht auf reuters.com trägt nicht nur die geopolitische Lage zur aktuellen Goldpreisdynamik bei. Auch die Unsicherheiten rund um mögliche Gespräche zwischen Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping über kritische Rohstoffe sorgen für zusätzliche Nervosität. Gleichzeitig halten Spekulationen über mögliche Zinssenkungen durch die US-Notenbank das Edelmetall für viele Investoren attraktiv. Die Märkte blicken zudem gespannt auf die heutige Rede von Fed-Chef Jerome Powell, von der neue geldpolitische Impulse erwartet werden.
Technische Analyse: Unterstützungs- und Widerstandszonen im Fokus
Aus technischer Sicht bleibt der Trend beim Goldpreis weiter positiv. Der Kurs notiert oberhalb des 10-Tage-Durchschnitts (GD-10) und zeigt kurzfristige Stärke. Ein signifikanter Widerstand liegt nun bei 3366 US-Dollar. Gelingt es, diese Marke nachhaltig zu überwinden, dürfte der Aufwärtstrend intakt bleiben. Auf der Unterseite stellt die Zone um 3205 US-Dollar eine entscheidende Unterstützung dar – ein Bruch dieser Marke könnte zu einer Eintrübung der Lage führen. Auch der langfristige 200-Tage-Durchschnitt (GD200) zeigt aufwärts und bestätigt damit den positiven Gesamteindruck aus technischer Perspektive.
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02.06.2025 - Andreas Opitz

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Herbert
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03.06.2025 14:37:35 Uhr
Für mich eindeutige Signale für halten bzw. kaufen. Meine momentane Strategie besteht in der Ansicht, plus minus Null ist auch ein Gewinn! Wir haben nebenher ja auch noch eine Inflation und wer auf die Noten schaut merkt selber, daß die vorgegaukelte Inflation mit der Tatsache nicht mehr ganz so übereinstimmt. Wo will den die FED hin? Es wird eine Sackgasse bleiben.-und Alle schauen und Alle hinterher. Der momentane Aufschwung durch Rüstung ist keine ernsthafte Errungenschaft, eine immense Schuldenlast für die Zukunft. Ich habe schon mal meine jahrzehntelange Errungenschaft bei der D-Mark Einführung teilen müssen. Natürlich haben dabei Andere gewonnen. Nicht noch ein mal. Viel Erfolg!
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