Steigende Kosten für KI-Investitionen scheinen bei Meta für eine weitere Entlassungswelle zu sorgen
Meta soll mit dem Abbau der eigenen Belegschaft um 20 Prozent liebäugeln
In den vergangenen Jahren setzte Meta bei der Belegschaft bereits öfter die Schere an. Ende 2022 verabschiedete man sich von 11.000 Angestellten. Anfang 2023 wurden weitere 10.000 Stellen gestrichen. Nun deuten sich bereits die nächsten Sparpläne an, von denen 20 Prozent oder sogar noch mehr der weltweiten Belegschaft betroffen sein könnten.
Das will zumindest die Nachrichtenagentur Reuters in Erfahrung gebracht haben. Unter Verweis auf Insider heißt es dort allerdings auch, dass die Pläne wohl noch nicht final sind und damit auch noch kein festes Datum für die Entlassungen ansteht. Führungskräfte sollen von Meta (US30303M1027) über das Ganze aber bereits informiert sein.
Ein Sprecher der Facebook-Mutter wollte die Stellenstreichungen nicht bestätigen, aber auch nicht klar dementieren. Es heißt lediglich, dass es sich um „spekulative Berichte über theoretische Pläne“ handle. Eine solche Formulierung lässt natürlich viel Spielraum. Interessant ist derweil nicht zuletzt der Grund, welcher wohl für entsprechende Überlegungen gesorgt haben soll.
So die Berichte zutreffen mögen, scheint Meta vor allem aufgrund massiv gestiegener KI-Kosten bei der Belegschaft sparen zu wollen. Gleichzeitig setzt das Unternehmen allerdings auch darauf, durch KI-Systeme die Effizienz zu erhöhen. Gehofft wird also letztlich darauf, dass dank KI mit deutlich weniger Angestellten die gleiche Leistung wie bisher, vielleicht sogar noch mehr erreich werden kann.
Meta: Wenn das mal gutgeht
Ob Meta damit Erfolg haben mag, davon sind die Anteilseigner noch nicht ganz überzeugt. Schließlich gab es zuletzt auch einige Beispiele dafür, wie die KI in produktiven Umgebungen patzte und sich teils sogar als Sicherheitsrisiko erwies. Die Aktie der Facebook-Mutter gab am Freitag um 3,8 Prozent auf 613,71 Dollar nach. Die Korrektur setzt sich damit fort, welche dem Titel seit Jahresbeginn Kursverluste von etwa sieben Prozent einbrockte.
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16.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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