SAP-Chef Christian Klein kann mit der Politik der AfD nichts anfangen, ist jedoch auch von anderen Parteien ein wenig enttäuscht
Bei SAP wünscht man sich mehr Pragmatismus in der Politik
Die AfD führt seit einer Weile immer mal wieder die Umfragen an und rechnet sich sogar Chancen aus, im laufenden Jahr bei der einen oder anderen Landtagswahl eine absolute Mehrheit zu erreichen. Damit ist die Partei auch längst zu groß geworden, als dass Unternehmen sie einfach ignorieren könnten. Zu diesem Thema tauschte sich nun auch SAP-Chef Christian Klein im Podcast „Berlin Playbook“ mit dem Nachrichtenmagazin „Politico“ aus.
Wie das „Handelsblatt“ berichtet, warnt Klein bei dieser Gelegenheit vor negativen Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland, sollte die Politik der AfD sich durchsetzen können. SAP (DE0007164600) sei auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen, etwa aus Indien, den USA oder Skandinavien.
Zudem kann Klein bei der AfD nach eigenen Angaben keinerlei Lösungen für Dinge wie die mangelnde Digitalisierung und die Regulierung vorfinden. Der SAP-Chef liegt damit weitgehend im Konsens deutscher Unternehmen. Die meisten würden unter der offen fremdenfeindlichen Politik der AfD leiden. Diverse Gedankenspiele der Partei, darunter ein möglicher Austritt Deutschlands aus der EU und die Abschaffung des Euro, könnten das Fundament der deutschen Wirtschaft komplett zum Einsturz bringen.
Allerdings hält sich Christian Klein auch mit Kritik zu anderen Parteien nicht zurück. Jenen empfiehlt der Manager, parteipolitische Grenzen zu überwinden und sich auf das zu konzentrieren, was aktuell für Deutschland wichtig ist. Entscheidend seien jetzt Wirtschaftswachstum und Europa.
SAP bezieht Stellung
Es ist nicht das erste und vermutlich nicht das letzte Mal, dass der Chef eines großen deutschen Unternehmens sich klar gegen die rückwärtsgewandte Politik der AfD ausspricht. Geholfen hat es in den Umfragen bisher allerdings nicht viel. Der Frust der Menschen entlädt sich weiterhin, was insbesondere für die Regierungsparteien ein klarer Aufruf ist. Es wäre sowohl für die Wirtschaft als auch die Menschen im Land zu begrüßen, wenn die Koalition aus CDU/CSU und SPD sich nicht länger in Grabenkämpfe verlieren würde.
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26.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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Joachim Datko
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26.01.2026 12:57:16 Uhr
1) Die AfD ist eine verantwortungsbewusste, liberale Partei der Bildungs- und Leistungsgesellschaft.
2) Keine andere deutsche Partei hat an der Parteispitze auch nur annähernd die Wirtschaftskompetenz der AfD.
2a) Der Handwerksmeister Chrupalla hatte vor seiner politischen Karriere einen eigenen Handwerksbetrieb.
2b) Frau Dr. Weidel ist Volks- und Betriebswirtin. Sie ist nach einem langjährigen Aufenthalt eine exzellente Asienkennerin (Japan, Singapur, China). Weidel kennt wichtige wirtschaftliche Wettbewerber aus eigener Erfahrung. Sie hat in internationalen Konzernen gearbeitet und war auch selbstständig.
2c) Dr. Baumann ist Ökonom.
3) Die Regierung Merz (CDU/CSU, SPD) hat als Wirtschaftsministerin eine Chemikerin. Die Regierung Scholz (SPD, Grüne, FDP) hatte als Wirtschaftsminister einen Philosophen. Die Regierung Merz betreibt eine ruinöse Staatsverschuldung.
+++ Joachim Datko – Ingenieur, Physiker – Regensburg – AfD-Stammwähler +++
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