Der Oman legt die geplante Partnerschaft mit TUI auf Eis und damit auch einen Einstieg mit Aktienkäufen
Der Nahe Osten bereitet TUI zunehmend Sorgen
Der Irankrieg hat den Reiseveranstalter TUI sichtlich mitgenommen. Kreuzfahrten mussten abgesagt und Reisende unter größten Anstrengungen nach Hause geholt werden. Noch dazu platzt so manche Wachstumsfantasie, welche das Unternehmen in der Region hegte. Nun zieht sich auch der Oman aus einer geplanten Partnerschaft zurück.
Im vergangenen Herbst kündigten TUI (DE000TUAG505) und Omans staatliche Tourismusgesellschaft Omran an, ein Joint Venture zu gründen, an dem beide Unternehmen jeweils 45 Prozent und ein privater Investor zehn Prozent halten würden. Über dieses Vehikel sollten Bau und Betrieb von fünf Hotels im Land realisiert werden. Außerdem plante Omran, 1,4 Prozent der Anteile von TUI zu übernehmen.
Aus alledem wird nun aber erst einmal nichts. Orman legt die Pläne auf Eis und begründet dies damit, dass der vereinbarte Zeitplan nicht mehr eingehalten werden könne. Weitere Gründe wurden nicht genannt. Ob der Krieg etwas damit zu tun hat, darüber lässt sich also nur spekulieren. Allzu weit hergeholt wäre es aber wohl nicht, gab es doch Berichte darüber, dass im Oman Treibstofftanks zum Ziel von Angriffen wurden.
Gänzlich begraben ist die Zusammenarbeit von TUI und Omran indes noch nicht. Die Gespräche sollen wohl weiter laufen und man hält sich weiterhin eine Tür offen. Doch klare Termine für neue Hotels oder dergleichen gibt es erst einmal nicht. Derweil fragen die Anleger von TUI sich, wann die Lage im Nahen Osten sich wieder beruhigen könnte. Klare Antworten darauf lieferte gestern auch US-Präsident Donald Trump nicht, der lediglich davon sprach, dass der Krieg „sehr bald“ beendet sein werde. Das ist ein dehnbarer Begriff.
Die TUI-Aktie im Abwärtsstrudel?
Die Stimmung der Anleger hebt sich derzeit nicht, da der Irankrieg TUI in gleich mehrfacher Hinsicht heftig unter Druck setzt. Der Aktienkurs gab seit Kriegsausbruch bereits um knappe 15 Prozent nach und landete zu Handelsschluss am Montag bei nur noch 6,90 Euro. Durch das Unterschreiten der 7-Euro-Marke wird es für die Aktie nun auch aus charttechnischer Sicht zunehmend gefährlich.
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10.03.2026 - Matthias Eilenbrock

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