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TUI muss künftig weniger für den Reisesicherungsfonds berappen, würde aber gerne noch einen Schritt weiter gehen

Die Anleger von TUI atmen noch etwas mehr auf

NTG24 - TUI muss künftig weniger für den Reisesicherungsfonds berappen, würde aber gerne noch einen Schritt weiter gehen

 

Das Kriegsende im Nahen Osten half der TUI-Aktie bereits sichtlich auf die Sprünge. Sinkende Ölpreise sowie das Ausbleiben weiterer Einschränkungen im Flugverkehr wurden an der Börse als klar positive Signale gewertet und die Aktie konnte es sich wieder deutlich oberhalb der 7-Euro-Marke einrichten. Nun freut der Reiseveranstalter sich über die nächsten erfreulichen Neuigkeiten.

Vor Kurzem erst forderte TUI (DE000TUAG505) ein, Abgaben für den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) zu reduzieren. Jener wurde nach der Pleite von Thomas Cook eingerichtet, um Reisenden im Falle von Insolvenzen Kompensationen anbieten zu können. Mittlerweile ist der Fonds bestens ausgestattet und die Gebühren wurden bereits mehrfach gesenkt.

Nun folgt der nächste, kräftige Schritt nach unten. Via Pressemitteilung ließ der DRSF mitteilen, die Gebühren von zuletzt 0,5 auf 0,25 Prozent des absicherungspflichtigen Umsatzes zu reduzieren. Das soll für spürbare Entlastungen in der Branche sorgen, ohne dass darunter die Ansprüche von Reisenden leiden würden.

 

TUI erkennt noch mehr Spielraum

 

Für TUI wird das Leben damit etwas einfacher und vielleicht ergibt sich auch mehr Spielraum für Investitionen. Ganz zufrieden ist das Unternehmen allerdings noch nicht. Vorstellen könnte man sich auch einen vollständigen Wegfall der Gebühren. Als Alternative dazu sieht TUI vor allem ein geschicktes Investieren, um den Fonds mit Zinsen weiter auszubauen. Mit dieser Idee scheint sich der DRSF bisher aber nicht recht anfreunden zu können.

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Auch wenn nicht alle Wünsche von TUI erfüllt werden, so reagierte die Aktie doch sehr positiv. Am Donnerstag ging es um rund 4,7 Prozent bis auf 7,72 Euro aufwärts; die Zugewinne im Monatsvergleich summieren sich auf stattliche 15 Prozent. Mit dem höchsten Kurs seit Ende Februar gelingt auch aus charttechnischer Sicht ein kleiner Ausbruch, der aber noch mit Kursen jenseits der 9-Euro-Marke bestätigt werden möchte.

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27.06.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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