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Xiaomi-Aktie bietet nach jüngster Korrektur jetzt wieder deutliches Kurssteigerungspotenzial

Rebound in Aussicht

 

Seit dem Jahresbeginn ist es weltweit bei vielen Technologiewerten zu einem massiven Abverkauf gekommen. Hiervon war auch der Anteilschein des chinesischen Konzerns Xiaomi (ISIN: KYG9830T1067; A2JNY), der hauptsächlich an der Börse in Hong Kong gehandelt wird, massiv betroffen. Markierte der Titel am 5. Januar 2020 im Intraday-Handel bei 35,90 HKD noch ein Allzeithoch, so fiel er bis heute auf 22,35 HKD zurück, was einem stattlichen Minus von 38 % entspricht. Im Gegensatz zu vielen anderen stark gestiegenen Papieren, die wegen ihrer hohen Bewertung zu Recht abgestraft wurden, bietet die Xiaomi-Aktie aber nun ein massives Reboundpotenzial.

Denn im Gegensatz zu vielen anderen abgestürzten Highflyern verfügt Xiaomi über besonders gute Geschäftsaussichten bei einer mittlerweile angemessenen Bewertung. Demnach dürfte das Unternehmen, das bislang seine Bilanzen für 2020 noch nicht veröffentlicht hat, im vergangenen Jahr einen stattlichen Umsatzanstieg von rund 21 % verbucht haben, wobei die Nettogewinne gemäß der jüngsten Marktschätzungen sogar um 32 % gestiegen sein könnten. Zudem bleiben die Aussichten für die laufende Zwölfmonatsperiode unverändert stark, da Xiaomi mit vielen neuen Produkten immer mehr Zuspruch bei den Konsumenten gewinnt.

 

Neue Smartphone-Modelle im Anmarsch

 

Erst kürzlich hat Xiaomi vier neue Smartphones aus dem Mittelklassebereich vorgestellt. Die neue Redmi-Note-10-Serie überzeugt durch sehr gute technische Eigenschaften bei einem gleichzeitig überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Gleichzeitig erweitert der Elektronik-Technik-Konzern seine Produktpalette ständig um neue Staubsauger, Luftreiniger und E-Scooter, wobei Xiaomi mittlerweile dank seiner zuverlässigen Handys über ein positives Image bei den Verbrauchern verfügt. Zudem wird das erst 2010 gegründete Unternehmen mit neuen Innovationen aggressiv in andere Marktsegmente eintreten und somit sein Geschäftsvolumen zumindest mittelfristig mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit massiv ausbauen.

 

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeEntsprechend sind die Analystenprognosen, dass Xiaomi seine Umsätze in 2021 um 33 % und 2022 um 21 % sowie gleichzeitig die Nettogewinne um 22 % bzw. 26 % nach oben schrauben wird keinesfalls zu hoch gegriffen. Zwar wird die Nettomarge künftig weiterhin grob um die Marke von 5 % pendeln, dies sagt aber nichts über die langfristige Profitabilität des Geschäftsmodells aus, sondern ist vielmehr auf die Preispolitik zurückzuführen, die darauf abzielt, mit niedrigen Preisen verstärkt Marktanteile zu gewinnen.

 

Fazit:

 

Aktuell wird der Anteilschein mit einem geschätzten 2021er-KGV von 34 und einem 2022er-KGV von 27 gehandelt. Dies ist angesichts der hervorragenden Wachstumsaussichten keinesfalls zu teuer. Vielmehr könnte Xiaomi seine Verkaufspreise langfristig etwas nach oben anpassen, was mittel- bis langfristig höhere Nettoumsatzrenditen möglich macht und somit ein überdurchschnittliches Nettogewinnwachstum erwarten lässt. Deshalb können spekulativ orientierte Anleger durchaus auf einen Rebound setzen.

 

08.03.2021 - Tim Rademacher - tr@zuercher-boersenbriefe.ch

 









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