Weitere 100 Flugzeuge soll Airbus in die Vereinigten Arabischen Emirate liefern und die Auftragsbücher füllen sich damit weiter
An Nachfrage mangelt es bei Airbus weiterhin nicht
Schon jetzt platzen die Auftragsbücher von Airbus aus allen Nähten und die Kundschaft muss sich zum Teil auf jahrelange Wartefristen einstellen. Das hält aber offenbar niemanden davon ab, mitten im Boom der Branche noch weitere Flugzeuge zu bestellen. Die jüngste Order stammt aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAR).
Das ließ Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche bei ihrem Besuch in Abu Dhabi verlauten und betonte dabei ausdrücklich, dass von der Bestellung über 100 Flugzeuge von Fly Dubai besonders der Standort von Airbus (NL0000235190) in Hamburg profitieren werde. Geliefert werden sollen Maschinen des Typs A321neo. Bedient werden soll damit die wachsende Nachfrage in der arabischen Region, wo sich zuletzt vor allem die Zahl der Durchreisenden von und nach Asien erhöhte.
Finanzielle Details zur neuen Bestellung wurden nicht genannt. Bei vorherigen Aufträgen wurden für eine einzelne Maschine der A321neo aber gut und gerne mehr als 60 Millionen Euro gezahlt. Es darf also davon ausgegangen werden, dass Airbus den nächsten Milliardenauftrag verbuchen kann und damit seinen beeindruckenden Wachstumstrend munter fortsetzen wird.
Für große Überraschungen an den Märkten sorgte dies am Montag allerdings nicht mehr. Die Anteilseigner haben sich längst darauf eingestellt, dass Airbus weiter auf der Erfolgswelle reitet. Das liegt auch an der eklatanten Schwäche des US-Konkurrenten Boeing. Jener konnte zwar ebenfalls Aufträge aus den VAR einheimsen, hat aber noch immer keinen passenden Gegenspieler zur A321neo im Programm.
So darf es bei Airbus gerne weitergehen
Airbus bestätigt mit weiteren Aufträgen die Erwartungen der Aktionäre. Das reicht zwar noch nicht aus, um die Aktie auf neue Rekorde zu befördern. Es sichert das hohe Kursniveau aber ein Stück weit ab. Am Montag ging das Papier mit 207,10 Euro aus dem Handel und blickte dort auf ein Plus von knapp 30 Prozent seit Jahresbeginn. Folgen noch weitere Aufträge, könnte der Höhepunkt des Aufwärtstrends noch nicht erreicht sein.
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18.11.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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