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Airbus punktet mit einem neuen Ausblick, bei dem Wachstum auf breiter Front in Aussicht gestellt wird

Airbus lockt Anleger mit ansehnlichen Mittelfristzielen und Aktienrückkäufen

NTG24 - Airbus punktet mit einem neuen Ausblick, bei dem Wachstum auf breiter Front in Aussicht gestellt wird

 

An der Börse hat sich der Boom bei den Flugzeugbauern nach Ausbruch des Irankriegs merklich eingetrübt. Airbus allerdings bleibt optimistisch und blickt nun sogar noch etwas mutiger nach vorn. In den nächsten Jahren sollen die Geschäfte weiter anziehen und darüber hinaus werden den Anteilseignern großzügige Ausschüttungen in Aussicht gestellt.

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Vorgesehen ist seitens Airbus (NL0000235190) in den kürzlich angekündigten Plänen ein Ebitda, welches bis 2029 auf 12 bis 13 Milliarden Euro steigt. Zum Vergleich: für dieses Jahr werden deutlich bescheidenere 7,5 Milliarden Euro angepeilt. In den kommenden Jahren soll es also rasant aufwärts gehen und der Flugzeugbauer verweist auf eine anhaltend hohe Nachfrage.

Um eben dieser auch gerecht zu werden, will Airbus die Produktion immer weiter hochfahren und hofft letztlich darauf, Lieferkettenprobleme bei einigen Modellen in den Griff zu bekommen. Beim A320neo soll der Output bis zum kommenden Jahr auf 70 bis 75 Flugzeuge erhöht werden. Der A220 soll im Jahr 2028 mit monatlich 13 Maschinen bedacht werden und dann auch die schwarzen Zahlen erreichen.

 

Airbus denkt über Aktienrückkäufe nach

 

Zusätzlich zu einer steigenden Produktion stellt Airbus den Anlegern auch höhere Ausschüttungen in Form von Aktienrückkäufen in Aussicht. In den kommenden drei Jahren könnten dafür bis zu fünf Milliarden Euro in die Hand genommen werden. Das kommt bei den Aktionären gut an und die Airbus-Aktie freute sich am Dienstag über Rückenwind. Für Kursrekorde reicht es allerdings noch nicht. Mit einem Schlusskurs von 194,54 Euro blieb der Titel unterhalb der psychologisch wichtigen 200-Euro-Linie.

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Es geht bei Airbus offensichtlich weiterhin in die richtige Richtung. Einfach abschütteln können die Börsianer ihre dezenten Vorbehalte jedoch nicht. Mutig stimmt, dass der Irankonflikt mitsamt teils drastischen Auswirkungen auf Airlines bisher keine spürbaren Folgen bei den Flugzeugbauern hinterlassen. Allerdings bedeutet das nicht, dass es dabei bleiben muss, gerade wenn der Konflikt sich noch länger hinziehen sollte und an Intensität zunehmen mag.

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23.07.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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