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Im zweiten Quartal schneidet Airbus besser als gedacht ab, doch Anleger und Analysten reagieren dennoch eher zurückhaltend

Airbus profitiert von starken Geschäften der Rüstungs- und Raumfahrtsparte

NTG24 - Im zweiten Quartal schneidet Airbus besser als gedacht ab, doch Anleger und Analysten reagieren dennoch eher zurückhaltend

 

Airbus konnte am Mittwoch sehr solide Quartalszahlen vorweisen, mit denen die eigenen Erwartungen um ein gutes Stück übertroffen werden konnten. Gezeigt hat sich eine starke Entwicklung bei Rüstung und Raumfahrt und auch an anderer Stelle erlaubte der Flugzeugbauer sich keine Schwäche. Richtige Euphorie will an der Börse dennoch nicht aufkommen.

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Den Umsatz konnte Airbus (NL0000235190) im zweiten Quartal auf 33,2 Milliarden Euro steigern und damit die eigene Prognose um 280 Millionen Euro übertreffen. Beim Ebit wurde ein Plus von 24 Prozent auf 2,73 Milliarden Euro verzeichnet, was ebenfalls oberhalb der vorherigen Prognose lag.

In die Zukunft blickt Airbus optimistisch. Konzernchef Guillaume Faury ließ wissen, dass auf eine wachsende Nachfrage nach zivilen und militärischen Lösungen mit einer anhaltenden Expansion reagiert werde. Die Ziele für das Gesamtjahr wurden bestätigt. Es sollen 870 Flugzeuge ausgeliefert werden und das Ebit bis auf 7,5 Milliarden Euro anschwellen.

Die Analysten zeigten sich in ersten Reaktionen eher zurückhaltend. Das Analysehaus Jefferies bezeichnete die Zahlen von Airbus als solide, rückte aber von der Einschätzung auf „Hold“ ebenso wenig ab wie vom Kursziel, welches auf 200 Euro lautet. Die Anleger reagierten ebenfalls nicht mit Kurssprünge. Im frühen Handel am Mittwoch ging es leicht um 0,1 Prozent auf 206,40 Euro abwärts.

 

Airbus in einem schwierigen Martkumfeld

 

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Mitverantwortlich für die Zurückhaltung der Anteilseigner dürfte auch die aktuelle Lage im Nahen Osten sein. Bisher wirkte sich der Konflikt zwar kaum weiter auf Absätze oder Umsätze aus und die Airlines zeigen bisher auch keinerlei Anzeichen dafür, Bestellungen zurückfahren zu wollen. Doch wann immer es neue Angriffe gibt, können die Börsianer derartige Szenarien für die Zukunft auch nicht gänzlich ausschließen.

 

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30.07.2026 - Matthias Eilenbrock

Unterschrift - Matthias Eilenbrock

 

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