Trotz Gewinneinbruch im ersten Quartal hält Airbus an seinen Jahreszielen weiter fest
Airbus hofft weiter auf Besserung
Der Flugzeugbauer Airbus hat noch immer mit Verzögerungen von Triebwerksauslieferungen zu kämpfen. Der US-Partner Pratt & Whitney kommt nicht recht hinterher. Zusätzlich leidet das Unternehmen unter einem schwachen US-Dollar und musste nun Ergebnisse präsentieren, die teils deutlich unter den Erwartungen lagen.
Gute Neuigkeiten für das erste Quartal konnte Airbus (NL0000235190) immerhin hinsichtlich der Raumfahrt- und Rüstungssparte vermelden. Dort ging der operative Gewinn um etwa ein Viertel aufwärts. Bei Passagier- und Frachtflugzeugen hingegen ging es um satte 84 Prozent zurück. Insgesamt erreichte der Konzern einen Umsatz von 12,7 Milliarden Euro und damit sieben Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Das Ebit fiel auf 300 Millionen Euro zurück und der Mittelabfluss schoss von überschaubaren 310 Millionen auf nun knapp 2,5 Milliarden Euro in die Höhe. In dieser Hinsicht konnte Airbus die Erwartungen der Märkte nicht erfüllen. Immerhin konnten die Erwartungen mit einem Gewinn von 586 Millionen Euro aber dezent übertroffen werden. Die Aktie reagierte heute Morgen letztlich mit leichten Zugewinnen, was auch am vorgelegten Ausblick liegen dürfte.
Airbus will Rekorde schreiben
Trotz der mauen Entwicklung in den ersten drei Monaten will Airbus im laufenden Jahr auf Rekordkurs bleiben. Die Prognose bleibt unangetastet. Es sollen also etwa 870 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert werden und der bereinigte operative Gewinn bei 7,5 Milliarden Euro landen. Hier zeigt sich, dass das Unternehmen auch Auswirkungen des Irankriegs nicht allzu sehr zu fürchten scheint.
Die Aussichten lassen an der Börse ein wenig aufatmen. Allerdings gibt es natürlich keine Garantie dafür, dass Airbus seine ambitionierten Ziele auch erreichen können wird. Insbesondere im Szenario eines weiter ausgedehnten Konflikts im Nahen Osten könnte die Luftfahrtbranche noch unter Druck geraten und ob die Lieferketten sich endlich normalisieren mögen, darf vielleicht auch ein wenig in Frage gestellt werden.
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30.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler
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