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Verlage reichen Beschwerde gegen KI-Zusammenfassungen von Google ein, was Alphabet ein Kartellverfahren bescheren könnte

Treibt Alphabet es mit seiner Marktmacht mal wieder zu weit?

NTG24 - Verlage reichen Beschwerde gegen KI-Zusammenfassungen von Google ein, was Alphabet ein Kartellverfahren bescheren könnte

 

Seit einer Weile sind KI-generierte Übersichten bei Google auch hierzulande verfügbar. Nicht immer, aber immer öfter sind sie prominent an erster Stelle von Suchergebnissen zu sehen und liefern direkte Antworten auf Suchanfragen. Dadurch sehen sich einige Verlage benachteiligt, was nun auch eine offizielle Beschwerde bei der EU nach sich zieht.

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Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat die Indpendent Publishers Alliance eine solche Beschwerde eingereicht. Vorgeworfen wird Alphabet (US02079K3059) bzw. Google, die eigene Marktmacht zu missbrauchen. Verlage hätten keine Möglichkeit, ihre Inhalte für die KI-Zusammenfassungen zu sperren, da jene ansonsten auch nicht in der normalen Google-Suche berücksichtigt würden.

 

 

 

Die Verlage beklagen teils drastische Einbrüche beim Traffic und befürchten, dass der Trend sich fortsetzen dürfte. Die KI nutzt also fröhlich Inhalte aus dem Netz und führt damit zu Usmatzeinbußen bei den Erstellern. In den USA sind die Effekte bereits spürbar. Laut Similar Web brach der Traffic in einigen Bereichen seit der Einführung von AI Overview im Mai 2024 im Schnitt um bis zu 40 Prozent ein.

Gänzlich verhindern können Verlage KI-Übersichten freilich nicht. Im Kern steht aber die Forderungen, dass eigene Inhalte von Google nicht einfach unentgeltlich genutzt werden und der Ausschluss an drakonische Bedingungen geknüpft wird. Die Beschwere könnte ein Kartellverfahren in der EU nach sich ziehen. Google selbst sieht die Angelegenheit freilich anders und verweist darauf, jeden Tag Milliarden Klicks an Nachrichten-Webseiten zu liefern. Zudem würden Nutzer mehrere Scuhanfragen stellen, woraus sich neue Möglichkeiten ergeben sollen.

 

Alphabet: Ein Reizthema

 

Die EU-Kommission reagierte bisher nicht auf die Vorwürfe und es bleibt offen, ob sie in irgendeiner Form gegen Google vorgehen wird. Klar ist aber weiterhin, dass KI und Medien noch für viel Diskussionsstoff sorgen werden. Derweil sägt Google auch ein wenig am eigenen Ast, denn die KI-Übersichten gefährden durchaus auch die eigenen Werbeeinnahmen, welche noch immer mit Abstand die wichtigste Umsatzquelle darstellen.

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07.07.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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