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Alphabet verunsichert mit Personaländerungen, Uber investiert Milliarden und Siemens Energy bleibt auf Rekordkurs – BÖRSE TO GO

Die Stimmung lässt schon wieder nach

NTG24 - Alphabet verunsichert mit Personaländerungen, Uber investiert Milliarden und Siemens Energy bleibt auf Rekordkurs – BÖRSE TO GO

 

Nach den Rekordjagden der letzten Tage traten am Mittwoch schon wieder leise Zweifel an den Märkten auf. Insbesondere im Tech-Segment gab es zum Teil Zahlen zu sehen, mit denen die Anleger nicht vollumfänglich einverstanden waren. Das wirft erneut Fragen darüber auf, ob die enormen Investitionen in KI-Infrastruktur noch zu rechtfertigen sind.

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Einsetzende Gewinnmitnahmen ließen den techniklastigen Nasdaq 100 am Mittwoch um 0,8 Prozent in Richtung Süden driften. Für den Dow Jones lief es etwas besser. Hoffnungen auf eine Einigung im Irankonflikt und eine erneute Öffnung der Straße von Hormus trieben die Kurse besonders im späteren Handel noch in die Höhe. Per Handelsschluss standen 54.349 Zähler auf dem Ticker und damit ein halbes Prozent mehr als einen Tag zuvor.

Der DAX konnte von den Signalen aus Übersee nicht mehr profitieren und ging letztlich 0,3 Prozent leichter mit 26.126 Punkten aus dem Handel. Zu sehen gab es hierzulande einige erfreuliche Quartalszahlen, aber auch kleinere Enttäuschungen. Trotz der roten Vorzeichen bleibt der Index auf hohem Niveau und verteidigt die 26.000-Punkte-Marke recht mühelos. Nach einer direkten Trendwende sieht es also noch nicht aus.

Wie gewohnt treffen leise KI-Zweifel die asiatischen Börsen besonders hart. Der südkoreanische Kospi konnte am Mittwoch noch leichte Gewinne verzeichnen, fiel heute bis zum Nachmittag aber um 4,4 Prozent zurück. Das Gewicht von Samsung und SK Hynix ist nicht zu übersehen. In Japan fürchten die Anleger ebenfalls jedwedes Anzeichen einer Schwäche im Tech-Bereich. Der Nikkei 225 gab heute im frühen Handel um etwas mehr als ein Prozent bis auf 65.600 Punkte nach.

 

Alphabet trennt sich von KI-Chef

 

Für Verunsicherung im KI-Bereich sorgten gestern nicht nur hohe Ausgaben. Speziell Alphabet (US02079K3059) verunsicherte die Anleger mit einigen bedeutenden Personalentscheidungen. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete unter Verweis auf ein internes Memo über den Wegzug von DeepMind-Chef Demis Hassabis. Außerdem verlassen mehrere führende Gemini-Entwickler das Unternehmen. Das wiederum treibt die Sorge an, dass Alphabet im Ringen mit OpenAI und Anthropic weiter zurückfallen könnte. Der Aktienkurs gab als Reaktion auf die Meldungen um 4,1 Prozent auf 360,13 US-Dollar nach.

 

Uber klotzt statt zu kleckern

 

Die Aktionäre von Uber (US90353T1007) konnten sich am Mittwoch über steigende Umsätze freuen, was durch hohe Investitionspläne allerdings ein wenig gedämpft wurde. Zehn Milliarden Dollar will der Fahrdienstleister im Laufe der kommenden Jahre in die Hand nehmen, um das Geschäft mit Robotaxis voranzutreiben. Die Google-Tochter Waymo soll dabei ein wichtiger Partner bleiben. Die Anleger scheinen ein wenig daran zu zweifeln, dass sich dies auszahlen wird, zumal Uber keine weiteren Details nannte. Der Aktienkurs rutschte um 5,3 Prozent auf 68,18 Dollar ab.

 

Siemens Energy: Verhaltene Stimmung

 

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Werbebanner Zürcher Börsenbriefe Special 4 kleinMomentan hilft der KI-Boom Siemens Energy (DE000ENER6Y0) noch immer enorm weiter und die jüngst vorgelegten Zahlen zeigten mal wieder die eine oder andere Rekordmarke. Im frühen Handel zog das den Kurs der Aktie auch um fast fünf Prozent in die Höhe. Doch jeglicher Anflug von schlechter Laune im KI-Segment schlägt sich auch hier direkt durch. Schnell wurden die Zugewinne wieder aus der Hand gegeben und zu Handelsschluss stand die Siemens Energy-Aktie mit 150,86 Euro schließlich noch etwas schlechter als tags zuvor da.

 

Tagestermine

 

Neben einigen Konjunkturdaten wird für heute eine Rede von Fed-Mitglied Musalem erwartet. Sollten dabei Zinsen ein Thema sein, so dürfte eine Reaktion an den Märkten nicht ausbleiben. Im Mittelpunkt steht jedoch weiterhin die Berichtssaison mit Ergebnissen unter anderem von SoftBank, Siemens, Rheinmetall und Commerzbank

 

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06.08.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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