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Alphabet pumpt immer mehr Geld in KI-Infrastruktur und geht dabei mittlerweile an die Substanz

Die Sorgen der Aktionäre von Alphabet werden größer

NTG24 - Alphabet pumpt immer mehr Geld in KI-Infrastruktur und geht dabei mittlerweile an die Substanz

 

Künstliche Intelligenz spielt bei Alphabet weiterhin die erste Geige. Die Q2-Zahlen zeigten auch zum Teil, dass dies mit einem ansehnlichen Wachstum belohnt wird. Die Cloud-Sparte konnte ihre Umsätze um über 80 Prozent steigern und damit deutlich mehr zulegen als sämtliche andere Sparten. Allerdings scheint das einen hohen Preis zu haben.

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Wie den Ergebnissen von Alphabet (US02079K3059) zu entnehmen ist, wurden allein im letzten Quartal 44,9 Milliarden US-Dollar für Sachanlagen ausgegeben. Der Posten umfasst nicht exklusiv KI-Hardware. Sie dürfte aber den allergrößten Teil davon ausmachen. Genau das bereitet den Anlegern zunehmen Sorgen.

 

 

 

Verglichen mit dem Vorjahr haben die Ausgaben sich in etwa verdoppelt und sie liegen mittlerweile derart hoch, dass sie die Einnahmen übersteigen. Der freie Cashflow rutschte in den roten Bereich. Alphabet meldete an dieser Stelle ein Minus von 5,9 Milliarden Dollar. In der Vergangenheit stand hier nicht selten ein Plus von deutlich mehr als zehn Milliarden, teilweise sogar mehr als 20 Milliarden Dollar.

Alphabet geht also an die eigene Substanz und sieht sich nach Möglichkeiten für neuen finanziellen Spielraum um. Frische Mittel sollen etwa durch die Ausgabe neuer Aktien hereingespült werden, was an der Börse freilich äußerst kritisch gesehen wird. Es verstärkt sich der Eindruck, dass die Google-Mutter es vielleicht etwas zu weit treiben könnte.

 

Die Alphabet-Aktie hat schon bessere Tage erlebt

 

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Letztlich zeigten die Anleger sich einigermaßen zufrieden mit den Ergebnissen und die Alphabet-Aktie musste vor dem Wochenende keine Tiefschläge erleiden. Doch an einen neuen Höhenflug trauen die Anleger sich auch nicht heran. Am Freitag bewegte der Aktienkurs sich kaum von der Stelle. Es ging mit 319,09 Dollar ins Wochenende, womit das Allzeit-Hoch knapp über 400 Dollar in weite Ferne gerückt ist. Mehr denn je ist eine klare und einigermaßen verlässliche Aussicht darauf gefordert, dass die enormen Ausgaben sich eines Tages auszahlen mögen. Damit allerdings kann Alphabet für den Moment nicht dienen.

 

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27.07.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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