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Der Ausfall von Amazon-Rechenzentren im Nahen Osten wird sich wohl noch etwas hinziehen

Genauere Informationen sind Amazon nicht zu entlocken

NTG24 - Der Ausfall von Amazon-Rechenzentren im Nahen Osten wird sich wohl noch etwas hinziehen

 

Die Tech-Branche ist derzeit schwer darum bemüht, ihre Rechenzentren-Kapazitäten immer weiter auszubauen. Auch Amazon nimmt dafür viel Geld in die Hand. Bedingt durch den Irankrieg kämpft der Online-Gigant nun aber erst einmal mit teilweisen Ausfällen, die so schnell wohl auch nicht behoben werden können.

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Werbebanner Zürcher Börsenbriefe Special 4 kleinBetroffen sind Rechenzentren von Amazon (US0231351067) in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie in Bahrain. Im März wurden jene durch Angriffe des Iran in Mitleidenschaft gezogen. Ob es sich dabei um direkte Schäden handelt, Trümmerteile die Standorte trafen oder etwas ganz andere passiert ist, darüber machte Amazon bisher keine Angaben. Das Unternehmen hatte den eigenen Kunden aber bereits empfohlen, Daten abzuziehen und sich auf andere Standorte zu verlassen.

 

 

 

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters wird der Ausfall wohl noch eine ganze Weile anhalten. Die Reparaturen werden wohl Monate in Anspruch nehmen. Es ist jedoch weiterhin nicht bekannt, wie groß genau die Schäden ausfallen mögen. Klar ist aber, dass Ersatz bei der Hardware in diesen Tagen besonders teuer ist, so denn überhaupt die notwendigen Chips verfügbar sind.

Da Cloud und KI bei Amazon derzeit der größte Wachstumstreiber sind, ist der Ausfall von gleich zwei Rechenzentren nicht als Lappalie anzusehen. Die Anleger sehen dennoch großzügig darüber hinweg. Als Plattform ist AWS nicht gefährdet; dafür gibt es mehr als genug Rechenzentren in anderen Regionen. Die Amazon-Aktie trieb es am Freitag um weitere 1,3 Prozent auf 268,42 US-Dollar aufwärts.

 

Amazon im Krisengebiet

 

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Werbebanner EMH PM Trade Für den Moment ist es wahrscheinlich am gesündesten, nicht mit einer baldigen Verbesserung der Lage für Amazon im Nahen Osten zu rechnen. Schließlich gibt es noch immer keine dauerhafte Friedenslösung. Der Waffenstillstand hält bislang und sogar die Lufträume in der Region wurden zum Teil wieder geöffnet. Wie lange es dabei bleiben mag, steht jedoch in den Sternen. Da die Amazon-Aktie schon bisher keinen Schaden durch die Situation vor Ort nahm, können Anleger das Ganze wohl auch weiterhin recht entspannt verfolgen.

 

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04.05.2026 - Matthias Eilenbrock

Unterschrift - Matthias Eilenbrock

 

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