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Offenbar hat Amazon ein Problem mit Mitarbeitern, die sich in der Öffentlichkeit kritisch gegenüber dem Hochlauf von KI-Rechenzentren äußern

Setzt Amazon Mitarbeiter aufgrund politischer Äußerungen unter Druck?

NTG24 - Offenbar hat Amazon ein Problem mit Mitarbeitern, die sich in der Öffentlichkeit kritisch gegenüber dem Hochlauf von KI-Rechenzentren äußern

 

Bei Amazon dreht sich derzeit so ziemlich alles um Künstliche Intelligenz und um dabei an der Spitze mitmischen zu können, wird munter in Rechenkapazitäten investiert. Etliche Milliarden fließen in den Bau neuer Rechenzentren. Doch nicht jeder im Konzern ist davon restlos begeistert. Manch einer engagiert sich privat auch für einen etwas vorsichtigeren Umgang mit dem Thema.

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Wie das Portal „Wired“ berichtet, schließen sich bei Amazon (US0231351067) einige Mitarbeiter zur Gruppe „Amazon Employees for Climate Justice“ zusammen. Dazu gehören Darius Irani, Liesel Wigand und Patrick Schloesser, welche bei drei öffentlichen Anhörungen der US-Stadt Seattle auf mehr Regulierungen von Rechenzentren pochten, um Ressourcen und Umwelt zu schonen.

 

 

 

Als Resultat davon wurde in Seattle ein einjähriges Moratorium beschlossen, um neue Regeln zu erarbeiten. Das scheint Amazon nicht sonderlich zu gefallen. Dem Bericht zufolge hat der Konzern gegen die drei Mitarbeiter eine interne Untersuchung eingeleitet. Im Raum steht der Vorwurf, dass jene sich bei ihren öffentlichen Auftritten als Sprecher des Unternehmens und nicht etwa als Privatpersonen vorgestellt hätten.

Im Grundsatz bestätigte Amazon dieses Vorgehen auch, streitet aber ab, dass es sich dabei um Vergeltungsmaßnahmen handeln würde. Brisant ist der Fall, weil US-Gesetzte es Unternehmen eigentlich verbieten, aufgrund politischer Einstellungen von Mitarbeitern gegen diese vorzugehen. Die betroffenen Mitarbeiter lassen nun wissen, dass es in der Vergangenheit schon häufiger Vergeltungsaktionen gegeben habe.

 

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Werbebanner EMH PM TradeAmazon hat viel in KI investiert und will in Zukunft noch sehr viel mehr dafür in die Hand nehmen. Für den Konzern steht also viel auf dem Spiel, was die Führungsetage offenbar eher dünnhäutig werden lässt. Was nun mit den drei Mitarbeitern geschehen mag, bleibt abzuwarten. Doch ganz unabhängig davon ist das eher nervöse Auftreten des Unternehmens an sich schon eine Art Warnsignal. Die Anleger nehmen das Ganze aber bisher nur beiläufig zur Kenntnis.

 

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24.06.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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