Auch in Deutschland geht Amazon nun mit Alexa+ an den Start und will den Sprachassistenten dabei deutlich aufwerten
Amazon bringt die KI-Alexa zu deutschen Kunden
Nachdem KI-Chatbots längst zur Normalität geworden sind, wirken klassische Sprachassistenten wie Alexa von Amazon schon fast etwas antiquiert. Die Antwort darauf hat der Konzern längst geliefert, bisher allerdings nicht in Deutschland. Kürzlich fiel nun auch hierzulande der Startschuss. Versprochen werden dabei diverse Verbesserungen.
Dazu gehört in erster Linie, dass der Umgang mit dem Sprachassistenten sehr viel natürliche möglich sein soll. Bestimmte Muster müssen bei Befehlen nicht mehr eingehalten werden. Laut Amazon (US0231351067) lassen sich Anweisungen über normale Gespräche geben. Dabei soll Alexa+ auch zu deutlich mehr als der Vorgänger in der Lage sein. Als Beispiel wurde unter anderem die Reservierung eines Tisches über OpenTable genannt.
Durch die Integration mit dem Smart Home soll es zudem ermöglicht werden, an die Fütterung des Hundes oder das Rausstellten von Mülltonnen erinnert werden. Zu diesem Zweck bedient sich Alexa+ Daten der Sicherheitskameras von Ring. Ob Nutzer jene zur Analyse der KI in die Cloud schicken möchten oder nicht, steht ihnen letztlich offen. Um die zusätzlichen Funktionen zu nutzen, führt daran aber kein Weg vorbei.
Nicht uninteressant für Aktionäre: durch Alexa+ wird ein Prime-Abo für entsprechend ausgestattete Kunden sehr viel interessanter. Denn die Nutzung wird nach Ablauf einer kostenfreien Testphase im Prime-Abo inkludiert sein. Einzeln soll das Ganze rund 23 Euro kosten und damit deutlich mehr als eine Mitgliedschaft bei Prime.
Amazon: Kein Zurück
An der Börse wird die Einführung von Alexa+ in Deutschland zwar eher wenig beachtet. Amazon geht damit seinen Weg aber konsequent voran. Die KI spielt eine immer größere Rolle und anders als manch anderer Anbieter bietet Amazon auch Nutzungsszenarien, in denen sich klare Chancen für steigende Umsätze ergeben. Das ist bei Alexa+ auch mit Blick auf mögliche Partnerschaften der Fall. Eine solche wurde bereits mit BMW geschmiedet. Allein deshalb ist das Ganze für Anleger wohl interessanter als das nächste KI-Startup mit kaum mehr als bunten Zukunftsversprechen.
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11.05.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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