Trotz weiteren Rückschritten spricht BMW von einem soliden Quartal und die Anleger scheinen zufrieden zu sein
Die BMW-Aktie zeigt sich letztlich stärker
Mit Blick auf das zurückliegende Quartal gibt es bei BMW nicht viel zu feiern. Wie erwartet musstne weitere Rückgänge verzeichnet werden, und das bei nahezu allen wichtigen Kennzahlen. Letztlich blieb man aber innerhalb der eigenen Prognosen, was an der Börse für etwas Beruhigung zu sorgen scheint. Der Blick nach vorn bleibt dennoch eingetrübt.
Das Ebit fiel bei BMW (DE0005190003) im ersten Quartal um 36,2 Prozent und der Gewinn fiel mit 1,7 Milliarden Euro 23 Prozent geringer aus als noch im vergangenen Jahr. Die Umsätze gingen derweil um 8,1 Prozent zurück, wie es sich der Bilanz entnehmen lässt. Folgerichtig entwickelte die Marge sich weiter rückläufig. In der Autosparte fiel jene um 1,9 Prozentpunkte auf magere fünf Prozent zurück.
BMW bleibt damit in der eigenen Prognosespanne, wird seinem eigentlichen Anspruch aber nicht gerecht. Gedrückt werden die Ergebnisse sowohl durch schwache Ergebnisse in China als auch US-Zölle. In letzterem Fall kam zuletzt erneut Gegenwind in Form neuer Zolldrohungen auf. Sollte US-Präsident Donald Trump tatsächlich ernst machen und nicht wieder die TACO-Strategie anwenden, so kämen auf deutsche Autobauer massive Belastungen zu.
Trotz all dieser Entwicklungen sprach BMW aber letztlich von einem soliden Start ins neue Jahr. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde bestätigt und in einem schwierigen Umfeld scheint man weiterhin auf Kurs zu bleiben. Feststellen lässt sich tatsächlich auch, dass BMW noch besser dasteht als viele Konkurrenten. Das reichte den Anlegern aus, um den Aktienkurs am Mittwochmorgen um fünf Prozent auf 81,44 Euro zu bewegen.
BMW: Keine Überraschungen
Letztlich lieferte BMW mit den vorgelegten Zahlen keine allzu großen Überraschungen und damit auch keine neuen Hiobsbotschaften. Dadurch bedingt fällt es den Anlegern wohl etwas leichter, Versprechen für bessere Zeiten Glauben zu schenken. Allerdings sollte sich niemand falschen Illusionen hingeben. Die Lage bleibt sehr herausfordernd und weiterer Druck von oben lässt sich für die nahe Zukunft nicht ausschließen.
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06.05.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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