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Apple Car verspätet sich (erneut), Airbus kassiert die Prognose und DWS verspricht das Blaue vom Himmel - BÖRSE TO GO

Apple Car Einführung verschiebt sich erneut - Auslieferung erst für 2026 vorgesehen

NTG24 - Apple Car verspätet sich (erneut), Airbus kassiert die Prognose und DWS verspricht das Blaue vom Himmel - BÖRSE TO GO

 

Wann kommt das Apple Car? Seit Jahren wartet die Börse und wird immer wieder vertröstet. Das offiziell nie bestätigte Auto soll nun erst 2026 kommen. Es kam, wie es kommen musste. Airbus hat nachbörslich die bereits einmal reduzierte Jahresprognose gestrichen. Die DWS verspricht das Blaue vom Himmel. Anstatt über eine attraktive Dividende für das laufende Geschäftsjahr zu reden, macht man vage Hoffnungen für die Jahre 2024 / 25. 

Asien sieht heute früh rot. Nahezu alle Benchmarks in der Region kippen in die Verlustzone, nachdem China sehr schwache Außenhandelsdaten präsentierte. Der Nikkei 225 Index und der Hang Seng Index führen die Liste der Verlierer an. Auch der Terminmarkt beginnt während der Sitzung zu schwächeln. Der DAX-Future wird vor Eröffnung der europäischen Vorbörse bei 14.299 Punkten (-0,05 %) gesehen.

Die Indizes in Frankfurt standen am Dienstag unter deutlichem Druck. Die Anleger neigten zu Gewinnmitnahmen und ließen alle Benchmarks fallen. Die Liste der Verlierer wurde vom TecDAX angeführt, der um -2,03 % auf 3.048,21 Punkte abrutschte. Der SDAX verlor stark um -1,64 % auf 12.325,50 Punkte und der MDAX sank um -1,06 % auf 25.627,99 Punkte. Der DAX zeigte erneut relative Stärke und gab nur um -0,72 % auf 14.343,19 Punkte ab. 

Das gleiche Bild auch an der Wall Street. Auch hier gerieten die Technologietitel unter den Hammer und führten zu einem Verlust von -2,00 % auf 11.014,89 Punkte beim Nasdaq Composite Index. Der S&P 500 Index rutschte um -1,44 % auf 3.941,26 Punkte ab und der Dow Jones Industrial Average Index sank um -1,03 % auf 33.596,34 Punkte. 

 

Apple Car erneut verschoben

 

Die Verzögerungen beim Apple (US0378331005) Car nehmen kein Ende. Gerüchten zufolge soll das bisher unbestätigte Auto statt 2025 nun erst 2026 in die Produktion gehen. Das Design soll Ende 2024 finalisiert werden. 2025 soll sich die finale Testphase anschließen. Auch beim Preis gibt es eine Annäherung der Schätzungen. Während bisher der Verkaufspreis bei rund 120.000 US-Dollar angesiedelt wurde, geht die Gerüchteküche inzwischen von rund 100.000 US-Dollar aus. Angeblich soll das Unternehmen auch seine Ambitionen heruntergeschraubt haben und nicht mehr ein Level 5 Fahrzeug anstreben. Die Entwicklungskosten belaufen sich auf geschätzt 1 Mrd. US-Dollar pro Jahr. Apple wird unter anderem einen eigenen Prozessor für das Fahrzeug entwickeln.

 

Apple Inc.

 

Airbus kassiert die Prognose

 

Es war lange befürchtet. Nach Börsenschluss bestätigte Airbus (NL0000235190) dann, dass man die selbst gesteckte Prognose für das laufende Jahr nicht erreichen wird. Der Luftfahrtkonzern hat die Jahresprognose für die Auslieferungen bereits einmal in diesem Jahr auf rund 700 Flugzeuge reduzieren müssen. Dieses Ziel wird man nun deutlich verfehlen. Ende November hatte man 565 Flugzeuge ausgeliefert, wobei zwei Auslieferungen noch aus dem Jahr 2021 stammten, die durch die internationalen Sanktionen verhindert wurden. Mit etwas Glück und viel Arbeit wird Airbus mehr als 600, aber keinesfalls 700 Flugzeuge ausliefern. Der Vorstand passte auch die Prognose für die monatlichen Auslieferungen der A320 Familie in den Jahren 2023 und 2024 auf 65 Stück pro Monat an. Das hochgesteckte Ziel von 75 Flugzeugen pro Monat wurde auf die „Mitte der Dekade“ verschoben. 

 

DWS verspricht das Blaue vom Himmel

 

Kurzfristig kann sich die DWS (DE000DWS1007) nicht attraktiv machen für die Aktionäre. Entsprechend spielt man das lange Spiel und verkündete nach Börsenschluss ambitionierte Dividendenpläne. Nicht für das Geschäftsjahr 2022, sondern für die Geschäftsjahre 2024 und 2025. So stellte die Geschäftsführung für 2024 eine Sonderdividende „von bis zu 1,0 Mrd. Euro“ und für 2025 eine Ausschüttungsquote von 65 % in Aussicht. Man knüpfte diese Perspektiven jedoch an vage Bedingungen, sodass es sich dabei nicht um ein belastbares Versprechen, sondern mehr um eine in Aussicht gestellte Hoffnung handelt. Typischerweise lenken Unternehmen den Blick in die weite Zukunft, wenn die Gegenwart wenig zu bieten hat. 

 

Tagestermine

 

Der chinesische Außenhandel im November ist stark eingebrochen. Die Ökonomen hatten einen Rückgang erwartet, doch die heute früh vorgelegten Zahlen gehen weiter darüber hinaus. Die Exporte sind im Jahresvergleich um -8,7 % und die Importe um -10,6 % gefallen. Daraus ergibt sich ein erheblicher Rückgang des Handelsbilanzüberschusses von zuvor 85,1 auf nur noch 69,84 Mrd. Yuan.

 

07.12.2022 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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