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Der Großaktionär Aspex erhöht seinen Anteil an Delivery Hero deutlich und setzt damit das Management um CEO Östberg noch mehr unter Druck

Wie soll es mit Delivery Hero nun weitergehen?

NTG24 - Der Großaktionär Aspex erhöht seinen Anteil an Delivery Hero deutlich und setzt damit das Management um CEO Östberg noch mehr unter Druck

KI-generiertes Symbolbild. Marken dienen der redaktionellen Einordnung.

 

Aufgrund er Übernahme von Just Eat Takeaway muss Prosus seinen Anteil an Delivery Hero zeitnah auf unter zehn Prozent reduzieren. Nachdem zunächst Uber zum Zug kam und sich auf diese Weise 4,5 Prozent sichern konnte, ging nun ein größeres Aktienpaket an den Aspex. Der kritische Großaktionär gewinnt damit weiter an Einfluss.

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Gesichert hat sich Aspex laut einem Bericht des „Handelsblatt“ zusätzliche fünf Prozent an Delivery Hero (DE000A2E4K43). Damit steigt der eigene Anteil auf nun 15 Prozent. Gezahlt wurden 22 Euro je Aktie, was einem deutlichen Aufschlag zu den letzten Schlusskursen entspricht. Darauf reagierten die Anleger zunächst erfreut; die Delivery Hero-Aktie sprang am Montag zeitweise um rund 17 Prozent in die Höhe.

 

 

 

Am Dienstagmorgen ging es zunächst weiter bis auf 23,27 Euro aufwärts. Verbunden ist mit dem Zukauf offenbar auch die Hoffnung darauf, dass Aspex bisherige Forderungen besser umsetzen kann. Unzufrieden ist man dort mit der Ertragskraft von Delivery Hero und fordert als Gegenmaßnahme den Abschied aus ganzen Regionen sowie die Absetzung von Vorstandschef Niklas Östberg.

Die Erhöhung des eigenen Anteils lässt allerdings vor allem viele Fragen aufkommen. Mit konkreten Ankündigungen war das Ganze zunächst nicht verbunden. Vorstellbar wäre, dass bei der kommenden Hauptversammlung ein Misstrauensantrag gegen Östberg gestellt wird. Die Chancen auf Erfolg haben sich nun deutlich verbessert. Ob damit dann für eine Welle der Euphorie oder doch eher Verunsicherung gesorgt wäre, darüber lässt sich aber vermutlich streiten.

 

Delivery Hero: Noch kein Befreiungsschlag

 

Die Börse nimmt mit der jüngsten Kursreaktion erst einmal nur den großzügigen Aufschlag bei den Zukäufen zur Kenntnis. Darüber hinaus hat sich aber wenig geändert. Die Wachstumsaussichten für Delivery Hero bleiben gedämpft, und das liegt längst nicht nur am Chef. Das Marktumfeld bleibt schwierig; die Konsumlaune lässt zu wünschen übrig. Spannend wird nun zu sehen sein, wohing die restlichen überfälligen Anteile von Prosus noch wandern mögen. Nach dem erfolgten Verkauf hält man dort noch 16,8 Prozent an Delivery Hero, sodass wenigsten 6,9 Prozent bis zum Spätsommer noch unter den Hammer müssen.

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12.05.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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