Ford verhandelt mit der US-Regierung über mögliche Militäraufträge, jedoch noch ohne Details zu nennen
Ford verbreitet wieder Wachstumsfantasien
Das Geschäft mit Autos lief für Ford zuletzt wieder etwas besser. Vor allem teurere Fahrzeuge verkauften sich im ersten Quartal besser. Der Umsatz legte um sechs Prozent zu und mit dem operativen Gewinn von 3,5 Milliarden US-Dollar konnten die Erwartungen übertroffen werden. Noch interessanter ist aber vielleicht, wohin es den Konzern als nächstes treiben könnte.
In einer Telefonkonferenz mit Analysten ließ Jim Farley, CEO von Ford (US3453708600), Verhandlungen mit der US-Regierung verlauten. Jene drehen sich um Projekte mit Verteidigungsbezug. Die Gespräche sollen sich noch im Anfangsstadium befinden und Details dazu wollte das Unternehmen nicht mitteilen. Interessant ist das Ganze aus Anlegersicht aber dennoch.
Das „Wall Street Journal“ berichtete vor Kurzem bereits darüber, dass das Pentagon heimische Autobauer wohl stärker in die Rüstungsproduktion einbinden möchte. Denkbar ist dabei unter anderem, dass mit deren Hilfe Munitionslager wieder aufgefüllt werden. Durch die Unterstützung der Ukraine und den Irankrieg haben jene sich merklich geleert.
Für Ford wären Regierungsaufträge eine lukrative und vor allem sehr nachhaltige Angelegenheit. Noch bleibt aber abzuwarten, ob und was im Detail beschlossen werden mag. Im besten Fall wird es dem Autobauer dabei helfen, Schwächen aus der Vergangenheit noch besser abstreifen und zurück auf Wachstumskurs kommen zu können. Für den Moment freuen die Börsianer sich aber erst einmal über die unerwartet freundlichen Quartalszahlen.
Es geht aufwärts für Ford
Milliardenschwere Abschreibungen, eine schwache Konsumstimmung und weitere Faktoren sind im Chart der Ford-Aktie zwar noch immer zu sehen. Das Papier konnte sich im April aber etwas erholen und den Handel am Mittwoch mit 12,24 US-Dollar verlassen. Die Käufer halten sich damit Tiefstände unterhalb von 10 Dollar erst einmal vom Leib. Am Horizont ziehen aber wieder dunkle Wolken in Form von höherer Inflation auf. Über den Berg ist Ford noch lange nicht.
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30.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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