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Fresenius wieder auf Einkaufstour

Diesmal ist Südamerika das Ziel

 

Der Gesundheitskonzern Fresenius ist wieder auf Einkaufstour. Das Unternehmen, dass unter anderem in den Bereichen Dialyse (FMC) und Infusionstechnik (Kabi) aktiv ist, kauft für die Krankenhaus-Tochter Helios zu. Schon 2017 hatte man in Spanien den dortigen Klinikkonzern Quirónsalud übernommen. Die aktuellen Neuerwerbungen kommen aus Kolumbien. Zwei kolumbianische Kliniken werden für rund 50 Millionen Euro gekauft. Deren Kapazitäten liegen bei insgesamt rund 300 Betten.

Überraschend ist die zügige Umsetzung bisheriger Pläne. So hatte Fresenius erst Ende Oktober angekündigt, den Markteintritt in Kolumbien voranzutreiben. Darüber hinaus konnte auch Kabi positive Schlagzeilen machen. Denn Kabi hat in den USA ein weiteres Generikum im Markt eingeführt und damit sein Anästhesie-Portfolio ausbauen können.

 

Spannende Charttechnik

 

Der positive Nachrichtenfluss hat zuletzt auch dafür gesorgt, dass die Aktie sich von ihrem bisherigen Jahrestief bei rund 41,20 Euro nach oben lösen konnte. Charttechnisch wird es jetzt insbesondere interessant, weil die Aktie nicht nur die 50-Tage-Linie quasi vor Augen hat, sondern auch aus einem abwärts gerichteten charttechnischen Dreieck ausbrechen könnte. Gelänge solch ein Break, könnte dies einen entscheidenden Impuls für eine komplette Trendwende geben. Wir setzen Fresenius auf unserer Watchlist.

 

Kursverlauf Fresenius

 

03.09.2019 - Carsten Müller - cm@ntg24.de

 


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