Schmuck und Uhren sind wieder gefragter und das Geschäft in China erholt sich leicht, doch unter dem Strich enttäuscht LVMH mit Zahlen
Das sieht noch nicht nach dem großen Turnaround aus
Das zurückliegende Quartal lässt für LVMH durchaus den einen oder anderen Lichtblick erkennen. Insbesondere das Geschäft mit Schmuck und Uhren entwickelte sich besser als erwartet, wurde aber gleichzeitig durch Zölle und hohe Goldpreise unter Druck gesetzt. Positiv überraschend konnte der französiche Luxuskonzern mit den Entwicklungen in Asien.
Das seit Jahren schwierige Geschäft in China verbesserte sich im vierten Quartal wieder um ein Prozent. In den USA konnte ein ähnliches Wachstum erzielt werde. Dem gegenüber stehen jedoch Rückgänge um zwei Prozent in Europa und fünf Prozent in Japan. Wer auf eine größere Erholung im Weihnachtsgeschäft gehofft hatte, wurde letztlich enttäuscht.
Immerhin konnte LVMH (FR0000121014) konzernweit die Umsätze um ein Prozent auf 22,7 Milliarden Euro steigern und damit die Erwartungen der Analysten übertreffen, welche eine negative Entwicklung erwarteten. Bei den um neun Prozent gesunkenen Gewinnen zeigen sich aber nach wie vor die Probleme für das Unternehmen. Dazu gehören auch ungünstige Währungseffekte, die sich aktuell noch zu verschärfen scheinen.
LVMH kann sich behaupten
LVMH selbst spricht von einem „soliden“ Ergebnis im vierten Quartal und verweist auf ein nach wie vor schwieriges Marktumfeld. Die Konsumflaute macht sich klar bemerkbar. Die Verbraucher scheuen hohe Ausgaben und achten vermehrt auf bleibende Werte. Wann sich daran etwas ändern mag, steht weiterhin in den Sternen.
Letztlich zeigten die Anteilseigner sich wenig begeistert. Die LVMH-Aktie startete am Mittwoch verlustreich in den Handel und gab um 1,7 Prozent bis auf 563,30 Euro nach. Ein vorheriger Erholungsversuch scheint damit bereits gescheitert zu sein, wenngleich noch nicht alle Zugewinne aus dem vergangenen Herbst vernichtet wurden. Recht einig sind die Märkte darin, dass LVMH die Flaute überstehen wird. Nur wann es endlich besser werden könnte, dazu lieferten die Zahlen keine neuen Erkenntnisse.
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29.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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