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Microsoft will sich in Sachen KI wohl nicht mehr nur auf OpenAI verlassen und in Zukunft auch Technologie von Anthropic einsetzen

Microsoft und OpenAI entfernen sich weiter

NTG24 - Microsoft will sich in Sachen KI wohl nicht mehr nur auf OpenAI verlassen und in Zukunft auch Technologie von Anthropic einsetzen

 

Über 13 Milliarden US-Dollar hat Microsoft schon in den ChatGPT-Entwickler OpenAI gesteckt und im Gegenzug dafür bevorzugten Zugang zu neuen Technologien erhalten. Der Haussegen hängt aber schon seit einer Weile schief. Wenn es um künftige Entwicklungen geht, haben die beiden Unternehmen zum Teil unterschiedliche Vorstellungen.

Wie es scheint, will Microsoft (US5949181045) sich in Zukunft von der Exklusivität verabschieden. Das ist einem Bericht des Portals „The Information“ zu entnehmen. Demzufolge will Microsoft in Zukunft wohl auch Technologie von Anthropic einsetzen und dafür dem Großaktionär Amazon Gebühren zahlen. Eine entsprechende Ankündigung soll im Laufe der nächsten Monate folgen.

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Allem Anschein nach will Microsoft sich mit diesem Schritt aber nicht (nur) ein Stück weit von OpenAI abkapseln. Die Umstellung soll auch mit Blick darauf geschehen, dass das KI-Modell Claude bei einigen Aufgaben bessere Ergebnisse erziele als das Konkurrenzprodukt ChatGPT. Als Beispiel wurden etwa Präsentationen genannt, die per Office-Software erstellt werden können.

Was auch immer die Beweggründe sein mögen: grundsätzlich ist es aus Anlegersicht zu begrüßen, dass Microsoft sich in Sachen KI breiter aufstellen möchte. Das gilt auch bei der Infrastruktur, wenn um Engpässe aufgrund mangelnder KI-Chips auszubessern, schloss der Konzern nun auch einen milliardenschweren Vertrag mit dem KI-Cloud-Anbieter Nebius. Microsoft bleibt beim Thema KI klar auf Wachstumskurs.

 

Microsoft geht pragmatisch vor

 

Das Verhältnis zwischen Microsoft und OpenAI dürfte sich zwar nicht eben verbessern, sollten die Gerüchte sich als zutreffend erweisen. Das ist aber verschmerzbar, wenn dafür Abhängigkeiten verringert werden und das Unternehmen erfolgreich die Technologieführerschaft verteidigen kann. An der Börse fielen die Reaktionen verhalten aus; die Microsoft-Aktie tappte am Dienstag auf der Stelle. Sollte noch eine offizielle Ankündigung folgen, könnte sich dies aber gut und gerne noch ändern.

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10.09.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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