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Einmal mehr kündigt Microsoft einen großangelegten Stellenabbau an, der sich durch das gesamte Unternehmen ziehen soll

Microsoft setzt die Schere an

NTG24 - Einmal mehr kündigt Microsoft einen großangelegten Stellenabbau an, der sich durch das gesamte Unternehmen ziehen soll

 

Hier und dort würden sich die Anleger wohl etwas mehr Wachstum wünschen, doch wirklich schlecht fielen die letzten Zahlen von Microsoft nicht aus. Noch immer erzielt der Software-Gigant Milliardengewinne und mit einer Marktkapitalisierung von rund 3,3 Billionen Dollar handelt es sich noch vor Apple und Nvidia um den wertvollsten, börsennotieren Konzern auf dem Planeten.

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Dennoch schreckt Microsoft (US5949181045) vor Sparmaßnahmen nicht zurück. Wie unter anderem die „FAZ“ berichtet, stehen neue Stellenstreichungen an. 6.000 Mitarbeiter und damit laut Microsoft drei Prozent der Belegschaft sollen davon betroffen sein. Bevorzugt werden soll dabei offenbar niemand.

Die Sparmaßnahmen sollen sich über sämtliche Unternehmensbereiche ziehen, auch das Netzwerk LinkedIn wird explizit erwähnt. Zudem sollen Entlassungen in allen Regionen stattfinden. Dabei soll die Führungsebene ausgedünnt werden, um sich „bestmöglich für den Erfolg in einem dynamischen Markt zu positionieren“, wie ein Sprecher mitteilen ließ.

 

Sparzwang bei Microsoft?

 

Schon seit einer Weile sitzt das Geld bei Microsoft nicht mehr ganz so locker. Ausgaben für KI-Rechenzentren wurden bereits zurückgefahren, sollen allein im laufenden Jahr aber noch immer auf rund 80 Milliarden US-Dollar kommen. Derart hohe Investitionen werden nicht von jedem Investor gerne gesehen. Vielleicht auch deshalb setzt der Konzern nun an anderer Stelle die Schere an.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeOb die Stellenstreichungen auch etwas mit der Verunsicherung aufgrund der erratischen Politik der aktuellen US-Regierung zu tun haben, darüber lässt sich wohl nur mutmaßen. Denkbar wäre es allerdings, da sich in Übersee auch nach dem (vorübergehenden) Zollabkommen mit China noch eine spürbare Unsicherheit bemerkbar macht. Investitionen werden teils drastisch zurückgefahren und nicht wenige Unternehmen stellen sich auf schwierige Zeiten ein.

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15.05.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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