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Panasonic will sein Geschäft mit Wärmepumpen in Europa wachsen lassen und nun mit einem neuen Werk die Produktion in Tschechien vorantreiben

Panasonic setzt auf einen wachsenden Markt

NTG24 - Panasonic will sein Geschäft mit Wärmepumpen in Europa wachsen lassen und nun mit einem neuen Werk die Produktion in Tschechien vorantreiben

 

Wärmepumpen sind längst zum Politikum geworden und sie können bei einigen Diskussionen schon mal für hitzige Debatten sorgen. Nicht rütteln lässt sich allerdings daran, dass die Nachfrage nach den Gerätschaften in Europa spürbar zunimmt. Allein in Deutschland steigerten sich die Verkäufe im ersten Halbjahr um über 50 Prozent auf 139.500 Einheiten.

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Diesen Trend will der japanische Hersteller Panasonic (JP3866800000) nutzen, um das eigene Wachstum voranzutreiben. Kürzlich eröffnete man ein neues Werk in Pilsen, wo in Zukunft Wärmepumpen für den europäischen Markt direkt vor Ort vom Band laufen sollen. Bei der Gelegenheit kündigte ein Sprecher des Unternehmens an, dass man die europäischen Markenhersteller „herausfordern“ wolle. Deutschland gilt bei jenem Ansatz als einer der wichtigsten Absatzmärkte.

Durch die Produktion in Tschechien sollen klimaschädliche Emissionen ebenso sinken wie Lieferzeiten und Transportkosten. Außerdem verspricht Panasonic aufgrund eines hohen Anteils an Automatisierung eine bessere Effizienz. Mit anderen Worten sollen die Kosten sinken. Zufrieden zeigt sich damit der tschechische Regierungschef Petr Fiala, der im Engagement von Panasonic eine Bestätigung für die Attraktivität des eigenen Landes als Investitionsstandort erkennt.

 

Wärmepumpen aus der Nachbarschaft

 

Panasonic siedelt sich in Pilsen an, das nur etwa 70 km von der deutschen Grenze entfernt liegt. Dort sollen bis zu 700 neue Arbeitsplätze entstehen, und dies vermutlich ein ganzes Stück günstiger als in Deutschland. Gleichwohl befindet man sich in direkter Nähe zum vielleicht wichtigsten Absatzmarkt innerhalb der EU. Investiert wurden Konzernangaben zufolge etwa 320 Millionen Euro in den Standort.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDas geschieht nicht aus Spaß an der Freude, sondern weil Panasonic hierzulande einen noch immer klar positiven Trend erkennt. Die Nachfrage bewege sich zwar noch unterhalb des „außergewöhnlichen“ Niveaus aus dem Jahr 2023. Der Trend spreche aber dennoch für steigende Absatzzahlen und die Japaner wollen sich ein möglichst großes Stück vom wachsenden Kuchen sichern.

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02.09.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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