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Vor dem Hintergrund moderater Ölpreise hängt die Shell-Aktie im Seitwärtstrend, doch Analysten sehen noch einiges an Potenzial

Wird Shell an der Börse unter Wert verkauft?

NTG24 - Vor dem Hintergrund moderater Ölpreise hängt die Shell-Aktie im Seitwärtstrend, doch Analysten sehen noch einiges an Potenzial

 

Die ständigen Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump hauchten dem Ölpreis in den letzten Tagen immer mal wieder etwas Leben ein. Doch wirklich ausbrechen konnten die Bullen nicht und der ADAC meldete kürzlich an deutschen Tankstellen neue Tiefstwerte bei den Preisen. Das freut die Autofahrer, stößt den Anteilseignern von Shell aber eher sauer auf.

Ein Ölpreis, der es sich ungefähr bei 70 US-Dollar je Barrel bequem gemacht hat, ist mitverantwortlich dafür, dass die Aktie von Shell (GB00BP6MXD84) nun schon seit einer ganzen Weile schwache Kursbewegungen erlebt und aus dem seit Monaten bestehenden Seitwärtstrend einfach nicht ausbrechen kann. 30,79 Euro standen zu Handelsschluss am Mittwoch auf dem Ticker. Das ist ziemlich genau das gleiche Niveau, welches es auch zu Anfang Januar schon zu bewundern gab.

Der Gegenwind könnte sogar noch zunehmen. Die Zustimmung der Ukraine zu einer 30-tägigen Waffenruhe mit Russland führte in dieser Woche zu Hoffnungsschimmern und etwas Beruhigung, was wieder tendenziell sinkende Entwicklungen beim Ölpreis mit sich bringt. Aufgehalten wurden größere Abwertungen bisher nur dadurch, dass Russland noch keinerlei Zustimmungsbereitschaft signalisierte. Sollte es dazu kommen und Sanktionen für russisches Öl (teilweise) entfallen, so könnte der Ölpreis noch deutliche Preisabschläge vor sich haben.

 

Shell: JP Morgan bleibt bullisch

 

Trotz solcher Aussichten und einer eher mauen Performance im Chart halten die Analysten von JP Morgan Shell die Treue. Das Unternehmen wird im Vergleich zur internationalen Konkurrenz als dezent unterbewertet angesehen. Den fairen Wert setzte die Experten bei gut 39 Euro an und damit rund 25 Prozent über den jüngsten Schlusskursen.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeArgumentiert wird damit, dass Anleger sich dank gut laufender Geschäfte wahrscheinlich auf steigende Dividenden und eine sinkende Anzahl von Aktien durch Rückkäufe freuen dürfen. Darüber hinaus könnte die erratische und oft selbstzerstörerische Zollpolitik von Donald Trump die Märkte noch manches Mal durcheinanderwirbeln und die Ölpreise dadurch trotz Friedensbemühungen in Richtung Norden schicken. Bisher scheinen die Börsianer darauf aber nicht wetten zu wollen.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Trends vorbehalten. Den Zürcher Trend und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen und unverbindlichen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

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14.03.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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