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Teslas Konkurrenten holen auf

Stop-Loss erreicht

 

Alle wollen Tesla nacheifern. Und einige Unternehmen kommen Stück für Stück näher an den führenden Anbieter von Elektroautomobilen heran. So meldete Rivian, dass man in der jüngsten Finanzierungsrunde 2,5 Mrd. Dollar einsammeln konnte. Das ist eine grosse Finanzspritze, um den E-Pick-up R1T und den SUV R1S zur Produktionsreife zu bringen. Rivian plant, die ersten Pick-ups schon 2021 auszuliefern. Teslas Cybertruck soll erst 2022 an die Kunden ausgeliefert werden. 

Tesla klagt inzwischen gegen Rivian. Man wirft dem Konkurrenten vor, gezielt Mitarbeiter abgeworfen zu haben. Die Mitarbeiter sollen angeblich ermutigt worden sein, Firmengeheimnisse mitzunehmen, um Rivian einen Vorteil beim Bau ihrer Pick-ups zu verschaffen. Immerhin knapp 8 % der Belegschaft von Rivian hatte zuvor bei Tesla gearbeitet. Rivian bestreitet die Vorwürfe vehement.

 

Gewinnmitnahmen setzen ein

 

Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen beginnt das Interesse an Tesla nachzulassen. Ganz nach dem Motto: „Buy the rumor, sell the news.“ In einer ersten Reaktion waren die Tesla-Aktien nach den Zahlen noch gestiegen, doch schon am nächsten Handelstag liess das positive Momentum spürbar nach. Denn beim genaueren Hinsehen stellte sich heraus, dass die Zahlen doch nicht die Qualität haben, die man auf den ersten Blick annehmen konnte.

 

Tesla Inc.

 

Im Wesentlichen verdiente Tesla am Verkauf seiner Emissionsrechte. Diese Rechte benötigt Tesla nicht, die Verbrenner-Konkurrenz dagegen umso mehr. Autokonzerne wie Fiat Chrysler sind bereit, dafür Millionen auszugeben. Und tun es auch. Durch den Verkauf von Emissionsrechten erlöste Tesla im abgelaufenen Quartal 428 Mio. Dollar. Im Vergleich dazu lag der gesamte freie Cashflow bei 418 Mio. Dollar und der Quartalsgewinn bei 104 Mio. Dollar. 

 

Zürcher Finanzbrief: Lohnt sich!

 

Im Ergebnis: Nach einem perfekten Einstieg am 18. März bei Tesla haben wir am vergangenen Freitag 50 % unserer Position verkauft. Gekauft wurde die Position zu 361,22 US-Dollar, nahe der Jahrestiefststände. Im aktuellen Zürcher Finanzbrief 15/20 riet ich den Lesern den Stop-Loss für die Hälfte der Position auf 1.400 US-Dollar anzuheben. Dieses Niveau wurde am Freitag unterschritten und entsprechend 50 % der Tesla-Aktien verkauft. Da wir einen Gewinn von 288 % erzielt haben, haben die Leser nun den kompletten Einsatz zurückerhalten und obendrein einen sehr guten Gewinn eingefahren. Die zweite Hälfte der Tesla-Position ist damit risikofrei und kann entspannt durch alle zukünftigen Höhen und Tiefen durchgehalten werden.

 

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27.07.2020 - Mikey Fritz - mf@zuercher-boersenbriefe.ch

 









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