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Nach einem intensiven Wahlkampf in Grünheide unterliegt die Gewerkschaft IG Metall bei den Betriebsratswahlen von Tesla

Tesla dürfte mit dem Ergebnis zufrieden sein

NTG24 - Nach einem intensiven Wahlkampf in Grünheide unterliegt die Gewerkschaft IG Metall bei den Betriebsratswahlen von Tesla

 

Selten sorgt eine Betriebsratswahl für so viel Aufsehen, wie es in den letzten Wochen bei Tesla in Grünheide der Fall war. Dort stemmte sich der Vorstand mit aller Macht dagegen, dass die Gewerkschaft IG Metall ihren Einfluss noch weiter ausbauen kann. Angestrebt hatte IG Metall ein Ergebnis von über 50 Prozent, musste sich nun aber geschlagen geben.

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Werbebanner Speed Monkeys - Tesla Tuning EssenWie das „Handelsblatt“ berichtet, setzte sich bei der Abstimmung die Liste der Betriebsratsvorsitzenden Michaela Schmitz durch. Auf deren Gruppe entfielen 40,4 Prozent der Stimmen. Die IG Metall musste sich hingegen mit 31,1 Prozent zufriedengeben, womit sie im Betriebsrat von Tesla (US88160R1014) in Grünheide zwei Sitze verlieren wird. Auf dem dritten Rang folgte die Liste „Polnische Initiative“ mit 8,3 Prozent der Stimmen.

Werksleiter André Thierig und Tesla-Chef Elon Musk dürften mit dem Ergebnis zufrieden sein. Im Vorfeld sprachen jene klare Warnungen dafür aus, sollte die IG Metall eine Mehrheit erzielen. Musk drohte gar damit, dass in einem solchen Fall wohl kein weiterer Ausbau denkbar wäre. Angesichts einer zuletzt geringen Auslastung muss aber ohnehin die Frage erlaubt sein, ob solche Pläne momentan überhaupt denkbar wären.

 

 

 

Die IG Metall klagt derweil über einen aus ihrer Sicht unfairen Wahlkampf. Das Management habe mit all seiner Macht versucht, Einfluss zu nehmen, ließ Jan Otto in seiner Funktion als IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen wissen. Tatsächlich ist es einem Geschäftsführer gesetzlich untersagt, Einfluss auf eine Betriebsratswahl zu nehmen. Allerdings lässt sich natürlich auch hervorragend darüber streiten, ob dies im vorliegenden Fall tatsächlich passierte.

 

Tesla setzt sich durch

 

Es zeichnet sich ab, dass Tesla in Grünheide wie bisher weitermachen kann. Der von IG Metall angestrebte Tarifvertrag ist nun zunächst aussichtslos und auch bei anderen Themen dürfte die Betriebsratsvorsitzende Michaela Schmitz auf Linie zum Management bleiben. In der Vergangenheit trug sie bereits viel kritisierte Maßnahmen wie Hausbesuche bei krankgemeldeten Mitarbeitern mit. Die Anleger scheinen mit dem Ergebnis nicht unzufrieden zu sein; die Tesla-Aktie legte am Mittwoch um 3,4 Prozent auf 405,94 US-Dollar zu.

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05.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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