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Die Expansion nach Europa kommt bei BYD in Fahrt und erstmals kann das Unternehmen Tesla überholen

BYD steigt in die Top 10 in Europa auf

NTG24 - Die Expansion nach Europa kommt bei BYD in Fahrt und erstmals kann das Unternehmen Tesla überholen

 

Lange Zeit tat sich BYD schwer damit, Käufer für die eigenen Fahrzeuge in Europa zu finden. Doch die Absatzzahlen stiegen im April rasant an. Bereits vor einer Weile wurde bekannt, dass die Verkaufszahlen in Deutschland sprunghaft angestiegen sind. Europaweit zeigt sich nun ein ähnlicher Trend, wie Zahlen der Marktforscher von Jato Dynamics zeigen.

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Demnach konnte BYD (CNE100000296) im letzten Monat 7.231 Elektroautos in Europa an die Frau oder den Mann bringen und damit auf ein Plus von satten 169 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum blicken. Zur selben Zeit kämpfte Tesla mit herben Rückgängen, die bei fast 50 Prozent liegen sollen. Auf diese Wiese gelang es BYD erstmals, den großen US-Konkurrenten in Europa bei den reinen Absatzzahlen zu erholen.

Auch wenn es dafür der Schwäche des Konkurrenten bedurfte, ist das Ganze dennoch beachtlich und als ein echter Meilenstein anzusehen. Bei reinen Elektroautos mag der Abstand gering sein, doch rechnet man Hybridfahrzeuge hinzu, wird der Vorteil von BYD noch größer. Insgesamt steigerten sich die Zulassungszahlen in Europa im April um rund 360 Prozent.

 

BYD: War das nur der Anfang?

 

Tesla mag BYD für den Moment hinter sich gelassen haben, dennoch spielt man in Europa noch eine eher untergeordnete Rolle. Mit den Verkaufszahlen der großen Player kann das chinesische Unternehmen weiterhin nicht mithalten, und auch dort gab es zuweilen deutliche Steigerungen zu sehen. Volkswagen konnte die Absatzzahlen batterieelektrischer Fahrzeuge etwa um 61 Prozent steigern, und dies von einem sehr viel höheren Niveau aus. Die Marke Seat verdreifachte die Verkäufe sogar.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeFür BYD soll es aber nur der erste Schritt in einer Aufholjagd sein, welche das Unternehmen zu einem der größten Autobauer in Europa werden lassen soll. Gearbeitet wird derzeit fieberhaft daran, die Expansion weiter voranzutreiben. Zu diesem Zweck entsteht ein Produktionswerk in Ungarn, wo in den kommenden Jahren auch Forschung und Entwicklung stattfinden sollen. Gerüchteweise kokettiert man sogar mit dem Gedanken, ein Werk in Deutschland aus dem Boden zu stampfen. Feiert BYD in Zukunft ähnliche Erfolge wie im April soll es zum Nachteil der Aktionäre nicht sein.

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24.05.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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