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BYD, Tesla – BYD plant die Übernahme vom Renault-Standort

Produktionswerk in Ungarn scheint den Chinesen nicht zu reichen

NTG24 - BYD, Tesla – BYD plant die Übernahme vom Renault-Standort

 

BYD wird bei den Bemühungen um eine Erweiterung der europischen Produktion erneut von Renault abgewiesen. Der Machtechsel im europäischen Automobilmarkt nimmt weiter Formen an.

Laut übereinstimmenden Medienberichten hat der chinesische Elektroauto-Primus BYD (CNE100000296) zum zweiten Mal innerhalb der letzten Jahre beim französischen Traditionskonzern Renault (FR0000131906) für eine strategische Beteiligung angeklopft. Beide Male hat Renault allerdings die Bemühungen abgewehrt, wie lange der kriselnde französische Automobilbauer dies allerdings aufrecht erhalten kann, beibt abzuwarten.

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BYD hatte laut der französischen Zeitung Les Èchos Renault im Gegenzug zu dem Zugang zu den französischen Produktionswerken den direkten Transfer von Batterietechnologien für Elektroautos an. Renault habe den Vorschlag demnach abgelehnt, da man zwar offen für Partnerschaften sei, aber das Angebot eher einer Übernahme gleich käme. Zu erst hatte BYD Anfang 2024 im Rahmen der europäischen Expansionspläne Kontakt zu Renault aufgenommen. En weitere Anlauf folgte dann im Herbst 2025.

Renault habe sich die Pläne zwar im Detail angeschaut aber relativ schnell abgelehnt. Laut Renault würde es BYD um mehr als eine gewöhnliche Partnerschaft gehen und man würde langfristig dann sogar die Übernahme planen. Renault habe kein Problem damit Allianzen einzugehen und würde dies durch die Partnerschaft mit Geely in China bereits erfolgreich praktizieren. Die Gefahr einer Kontrollübernahme durch BYD sei aber zu groß und man möchte die alleinige Kontrolle über die Produktionswerke in Europa halten.

 

Produktionswerk in Ungarn nimmt Formen an

 

Neben der geplanten Übernahme von Produktionskapazitäten durch BYD bei Renault planen die Chinesen in diesem Jahr noch die Eröffnung des ersten europäischen Produktionswerkes in Ungarn. In Ungarn läuft seit Beginn des Jahres bereits die Testproduktion an. In das Werk in Szeged hat BYD demnach rund 4 Milliarden Euro gekostet und verfügt über eine Produktionskapazität von rund 300.000 Fahrzeugen. Dabei soll die Produktions erstmal deutlich unter dieser Marke liegen und wird erst 2027 vollständig hochgefahren.

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Werbebanner Speed Monkeys - Tesla Tuning EssenDas BYD bei den Ausbau der Produktionskapazitäten so auf das Tempo drückt liegt auch an Brüssel. Denn die EU-Kommission hat im letzten Jahr zusätzlich zu den Einfuhrzöllen in Höhe von 10 % auf chinesische Fahrzeuge für BYD noch Ausgleichzölle in Höhe von 17 % verhängt. Wenn BYD in Europa selbst produzieren würden, dann fallen keine dieser Zölle an. Der Einstieg bei Renault hätte diesen Vorteil sofort gebracht, während der Aufbau des Werkes in Ungarn mehr Zeit benötigt.

Die Aktie von BYD hat in diesem Jahr nicht an die erfolgreichen Vorjahresperformance anschließen können. In diesem Jahr lag die Performance von BYD bei rund -30 %. Damit notiert die Aktie bei 9,26 € in etwa auf Höhe des Kursniveaus aus dem Jahr 2024.

 

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28.07.2026 - Christian Teitscheid

Unterschrift - Christian Teitscheid

 

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