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Mercedes-Benz, BYD – Ungarischer Chefdiplomat wechselt die Seiten

Erst ebnet er BYD den Weg in Ungarn, dann wechselt er direkt zum Autohersteller

NTG24 - Mercedes-Benz, BYD – Ungarischer Chefdiplomat wechselt die Seiten

 

BYD verkündet brisanten Personal-Deal und erntet dafür Kritik von der Europäischen Union.

Noch in diesem Jahr möchte BYD (CNE100000296) die erste europäische Fabrik des chinesischen Autoriesens in Südungarn eröffnen. Die Fabrik soll in den kommenden Jahren als zentrale Produktionsbasis für dne europöischen Markt diesen. Das man die Fabrik ausgerechnet in Ungarn baut ist dabei nicht zufällig gewählt. So besitzt das osteuropäische Land bereits ein starkes Automotive-Cluster mit Herstellern wie Mercedes-Benz (DE0007100000) und Audi. So kann sich BYD eine starke Infrastruktur bei sehr geringer Personalkostenbasis zu Nutze machen.

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Wesentlicher Grund für die Eröffnung einer eruopäischen Produktionsbasis sind dabei die EU-Importzölle auf chinesische Elektrofahrzeuge. Diese Zölle fallen auf die Fahrzeuge, die in Ungarn produziert werden nicht an, denn diese gelten durch die Produktionsbasis als europäisches Produkt.

Die Produktionstätte in Ungarn lässt sich BYD dabei auch einiges kosten. So gehen Experten von Investitionskosten in Höhe von 4 bis 5 Milliarden Euro aus. Wenn das Werk voll ausgelastet wird, dann verfügt es laut den Unternehmensangaben über eine jährliche Produktionskapazität von rund 300.000 Fahrzeugen. Über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg führt dies in Ungarn zu neuen Jobs im Größenmaß von 8.000 bis 10.000.

 

Chefdiplomat wechselt zu BYD

 

Mit beteiligt an der Entscheidung war in der Planungsphase auch Pèter Sziijartó. Allerdings saß dieser als Chefdiplomat im ungarischen Parlament. Nun kündigte BYD an, dass eben dieser direkt in die Führungsetage von BYD wechseln wird. Dabei soll Sziijartó mitverantwortlich für die weitere europäische Expansion des chinesischen Autobauers sein.

Bereits im Jahr 2023 hatte Sziijartó öffentlich anegkündigt, dass BYD sein erstes europäisches Werk in Ungarn baut. Hierfür saß er persönlich in rund 224 Verhandlungsrunden mit der obersten Chefetage von BYD an einem Tisch. Er nannte das Projekt damals eins der größten Investionsprojekte der ungarischen Wirtschaftsgeschichte und ganz nebenbei sind Subventionen an BYD geflossen, deren Höhe bis heute nicht offen gelegt wurde. Man weiß nur, dass BYD durch die Verlegung des europäischen forschungszenrums nach Budapest weitere 64 Millionen US-Dollar an Staatssubventionen erhalten hat.

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Werbebanner Speed Monkeys - Tesla Tuning EssenIn der Amtszeit von Sziijartó unter Viktor Orbán kam sich Ungarn und China immer näher und man begleitete zusammen die Eröffnung mehrere chinesischer Batteriefabriken in Ungarn, mit denen man die Importzölle klar umschiffen konnte. Navch der Wahlniederlage im April bekam die politische Karriere allerdings Risse und man warf Sziijartó über Jahre fremde Interessen vertreten zu haben und massive staatliche Subventionen verschenkt zu haben.

 

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29.07.2026 - Christian Teitscheid

Unterschrift - Christian Teitscheid

 

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