Umsatz und Gewinne von BYD befanden sich im ersten Quartal weiter im freien Fall
Mit Exporten will BYD zurück auf die Überholspur
Bereits im vierten Quartal meldete BYD deutliche Rückgänge bei den Gewinnen und 2026 zeichnete sich bisher keine Besserung ab. Stattdessen waren maue Absatzzahlen auf dem wichtigen chinesischen Heimatmarkt bereits ein recht klares Indiz dafür, dass es wohl weitere Rückgänge zu verschmerzen geben muss. Genau das bestätigt sich nun.
Wie das „Handelsblatt“ unter Verweis auf veröffentlichte Börsenunterlagen berichtet, konnte BYD (CNE100000296) im ersten Quartal nur noch einen Umsatz von 150,2 Milliarden Yuan verzeichnen. Das sind 11,8 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Die Gewinne litten sogar noch deutlich stärker.
Letztere beliefen sich auf 4,1 Milliarden Yuan oder umgerechnet 510 Millionen Euro. Der Rückgang im Jahresvergleich beläuft sich auf schmerzhafte 55,4 Prozent. Einen solchen Gewinneinbruch verzeichnete BYD seit Jahren nicht mehr. Bemerkbar macht sich vor allem die immer härtere Konkurrenz auf dem stagnierenden chinesischen Markt, wo gleichzeitig ein brutaler Preiskampf bei Elektroautos die Margen dahinschwinden lässt.
Besser schlägt sich BYD im Exportgeschäft, welches im laufenden Jahr um bis zu 30 Prozent wachsen soll. Das Ziel lautet, 2026 1,5 Millionen Fahrzeuge außerhalb Chinas zu verkaufen. Doch selbst wenn dieses Ziel erreicht werden kann, bestehen Zweifel daran, ob dadurch die Rückgänge in der Heimat ausgeglichen werden können. An der Börse hat die BYD-Aktie bereits viel von ihrem Glanz verloren.
BYD tut sich schwer
Trotz einer kleinen Erholung in den letzten Wochen notierte die BYD-Aktie hierzulande am Mittwochmorgen bei eher übersichtlichen 11,70 Euro. Das sind über 30 Prozent weniger als im Mai 2025, als bei 17,69 Euro das bisherige 52-Wochen-Hoch markiert werden konnte. Die BYD-Aktie schwankte zuletzt munter hin und her, blieb dabei aber stets auf einem charttechnisch eher bescheidenen Niveau.
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29.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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