UBS erhöht Dividende um 22 %, schwache Prognose von Novartis und AMD sieht Wachstumsrate sinken - BÖRSE TO GO
UBS erhöht die Dividende um 22 % und will Aktien für 3 Mrd. US-Dollar zurückkaufen
Die UBS erhöhte die Dividende stark nach einem erfolgreichen Jahr. Die Schweizer Großbank erhöht die Auskehrungen um 22 % und will für 3 Mrd. US-Dollar eigene Aktien zurückkaufen. Novartis hat im 4. Quartal an Höhe verloren. Und die neue Prognose für 2026 sieht eine Fortsetzung der Schwäche vor. Nach Börsenschluss hatte AMD die Börse mit einer schwachen Prognose enttäuscht. Der Umsatz soll im laufenden Quartal im Vergleich zum 4. Quartal sinken.
Der Aktienhandel in Asien bot am Mittwochmorgen ein gemischtes Bild. Insbesondere der KOSPI konnte weiter stark steigen und beendete den Handel bei 5.371,10 Punkten (+1,57 %). Der Hang Seng Index schloss nahezu unverändert bei 26.847,50 Punkten (+0,05 %) und der Nikkei 225 Index gab um -0,63 % auf 54.377,00 Punkte nach.
UBS erhöht Dividende um 22 %
Die UBS (CH0244767585) hat ein erfolgreiches Jahr abgeschlossen und beteiligt die Aktionäre daran. Man schlug am Morgen eine Dividendenerhöhung um 22 % auf 1,10 US-Dollar je Aktie vor und verspricht im laufenden Geschäftsjahr eigene Aktien im Wert von 3 Mrd. US-Dollar zurückzukaufen, was aber nicht das Ende der Fahnenstange sein soll. Für die Zukunft stellt man zudem eine weitere Dividendenerhöhung von rund 15 % in Aussicht. Im Gesamtjahr 2025 konnte man den Umsatz leicht um 2 % auf 49,6 Mrd. US-Dollar verbessern, wobei man mit höherem positivem Momentum im 4. Quartal (+4,4 %) das Jahr beendet hat. Die Profitabilität konnte man deutlich steigern. Während der Umsatz nur um 2 % stieg, sprang der Gewinn nach Steuern und Anteilen Dritter um satte 53 % auf 7,77 Mrd. US-Dollar bzw. 2,36 US-Dollar je Aktie.
Novartis verliert an Höhe
Das hohe Wachstum der ersten drei Quartale konnte Novartis (CH0012005267) zuletzt nicht mehr halten. Der Umsatz im 4. Quartal erreichte nur noch 13,3 Mrd. US-Dollar und stagnierte damit im Vergleich zum Vorjahresquartal bei +1 %. Das operative Ergebnis stieg nur noch marginal um 2 % und der Gewinn nach Steuern rutschte um -15 % auf 2,4 Mrd. US-Dollar bzw. um -11 % auf 1,26 US-Dollar je Aktie. Damit blieb Novartis deutlich unter dem Umsatzwachstum von 8 % und dem Gewinnwachstum von 17 % für das Gesamtjahr. Hinter der Schwäche im 4. Quartal standen vor allem sinkende Preise, die man durch ein gestiegenes Absatzvolumen kompensieren konnte. Was für die Börse problematisch ist, ist die neue Prognose. Die Aktien von Novartis sind in den letzten 12 Monaten um 23 % gestiegen, aber der Schweizer Pharmakonzern kündigte am Morgen an, dass man im laufenden Jahr nur ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich sieht und beim Gewinn einen Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet.
Enttäuschung über AMD
Die neue Prognose von AMD (US0079031078) sorgte in New York nach Börsenschluss für lange Gesichter. Man stellte den Aktionären einen Umsatz von 9,8 Mrd. US-Dollar für das laufende Quartal in Aussicht mit einer Schwankungsbreite von +/- 300 Mio. US-Dollar. Das wieder anlaufende Geschäft mit China soll dabei lediglich rund 100 Mio. US-Dollar zum Umsatz beitragen. Insgesamt würde der Umsatz auf diesem Niveau im Vergleich zum 4. Quartal um -5 % fallen und im Jahresvergleich um 32 % steigen. Das enttäuscht natürlich, denn es signalisiert ein geringeres Jahreswachstum für AMD. Im Dezember-Quartal hatte man noch einen Umsatz von 10,3 Mrd. US-Dollar (+34 %) erreicht und konnte das operative Ergebnis mehr als verdoppeln auf 1,75 Mrd. US-Dollar. Die Aktien geben nach der Vorlage der Zahlen im außerbörslichen Handel -6,35 % auf 226,73 US-Dollar ab.
Tagestermine
Nach Börseneröffnung erwarten wir um 09:55 Uhr den Einkaufsmanagerindex für Deutschland im Monat Januar. Die Ökonomen rechnen mit einer Verbesserung des Gesamtindex von bisher 51,3 auf 52,5 Punkte. Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor wird höher bei 53,3 Punkten gesehen.
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04.02.2026 - Mikey Fritz

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