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Lufthansa verspricht Gewinnsteigerung, hohes Wachstum bei Steyr Motors und Softbank braucht 40 Mrd. $ - BÖRSE TO GO

Die Lufthansa verspricht ein deutlich steigendes Ergebnis - Umsatzwachstum bleibt verhalten

NTG24 - Lufthansa verspricht Gewinnsteigerung, hohes Wachstum bei Steyr Motors und Softbank braucht 40 Mrd. $ - BÖRSE TO GO

 

Nach einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr verspricht die Lufthansa Besserung für 2026. Beim Umsatz wird man jedoch erneut keine großen Sprünge machen. Steyr Motors will den Umsatz erheblich steigern. Dahinter steht die Akquisition des dänischen Motorenherstellers BUKH. Softbank braucht das Geld und verhandelt mit der Wall Street über einen Rekordkredit von 40 Mrd. US-Dollar, um die Beteiligung an OpenAI zu erhöhen. 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDie Lage im asiatischen Aktienhandel beruhigte sich am letzten Handelstag der Woche. Der KOSPI schloss nach dem gestrigen Rebound heute bei 5.584,87 Punkten (+0,02 %) und damit nahezu unverändert. Der Nikkei 225 Index konnte sich um 0,63 % auf 55.625,00 Punkte verbessern und der Hang Seng Index wird zwischenzeitlich vor Handelsschluss mehr als 1,6 % höher gesehen. Auch der Terminmarkt ist sehr freundlich gestimmt. Der DAX-Future (März) wird vor Börseneröffnung 0,75 % höher bei 23.961,00 Punkten gehandelt. 

Die Volatilität blieb auch am Donnerstag hoch in Frankfurt. Die Vorgaben vom Terminmarkt waren bereits negativ, und so entwickelte sich dann auch der Handelstag. Am Ende schlossen alle deutschen Benchmarks tief im Minus, da auch die Wall Street nachgab. Der MDAX und der DAX waren erneut die größten Verlierer. Der Mid-Cap Index rutschte um -2,20 % auf 29.688,96 Punkte ab, wobei die Rational (DE0007010803) Aktien den größten Tagesverlust mit einem Abschlag von -4,22 % auf 693,00 Euro erlitten. Der DAX sank um -1,61 % auf 23.815,75 Punkte, und hier verlor GEA (DE0006602006) am stärksten. Die Aktien beendeten den Handel bei 61,30 Euro (-2,47 %).

Nach dem Rebound am Mittwoch fehlten am Donnerstag die Anschlusskäufe in New York. Der Verkaufsdruck setzte wieder ein und traf vor allem die Blue Chips. Der Dow Jones Industrial Average Index rutschte um -1,61 % auf 47.954,74 Punkte ab, notierte aber auch zwischenzeitlich bei nur 47.577,11 Punkten. Besonders belastet wurde der Dow durch die Kursverluste bei Goldman Sachs (US38141G1040), die um -3,67 % auf 835,46 US-Dollar fielen. Relative Stärke zeigte hingegen der Nasdaq 100 Index, der seine Verluste auf -0,29 % begrenzen konnte und bei 25.020,41 Punkten schloss. 

 

Video -

 

Lufthansa verspricht Gewinnsteigerung

 

Die Deutsche Lufthansa (DE0008232125) geht ambitioniert in das neue Geschäftsjahr. Im Rahmen der Veröffentlichung des Berichts zum Geschäftsjahr 2025 und des neuen Ausblicks betonte der Vorstand am Morgen, dass man für 2026 eine Umsatzsteigerung und eine „deutliche“ Ergebnissteigerung sieht. Der Jahresumsatz war bereits im letzten Jahr mit 39,6 Mrd. Euro auf einen neuen Rekord gestiegen, lag aber nur um 5 % über dem Niveau von 2024. Dass der Vorstand heute Morgen das Wort „deutlich“ für die Ergebnisprognose reservierte, signalisiert der Börse entsprechend auch, dass man beim Umsatz im laufenden Jahr keine großen Sprünge erwarten darf. Konkret wird man nicht, aber die Aktionäre können sich anhand des erwarteten Kapazitätsausbaus von nur 4 % ausrechnen, dass der Umsatzzuwachs sich im mittleren einstelligen Prozentbereich bewegen wird. Den Aktionären bietet man für 2025 eine erhöhte Dividende von 0,33 Euro je Aktie (2024: 0,30 Euro) an, was damit versöhnen dürfte, dass der Gewinn nach Steuern und Anteilen Dritter im vergangenen Jahr leicht um -3 % auf 1,34 Mrd. Euro gesunken ist, weil die Steuerbelastung erheblich gestiegen ist. 

 

 

Steyr Motors erwartet Umsatzsprung

 

Der Ausblick von Steyr Motors (AT0000A3FW25) für 2026 ist ausgesprochen stark. Man erwartet eine Umsatzspanne von 75 bis 95 Mio. Euro für das Gesamtjahr, nachdem man 2025 die Erlöse um 16,4 % auf 48,5 Mio. Euro steigern konnte. Das würde im besten Fall fast einer Verdoppelung des Umsatzniveaus entsprechen. Parallel dazu will man die „bereinigte“ EBIT-Marge von 14,5 % im vergangenen Jahr leicht auf „mindestens“ 15 % verbessern. Hinter der Geschäftsausweitung steht insbesondere die Akquisition der dänischen BUKH, die Motoren für Rettungs- und militärische Einsatzboote herstellen. 

 

Softbank plant Rekordkredit

 

Softbank (JP3436100006) braucht das Geld und wendet sich an die Wall Street. Die japanische Investmentgesellschaft ist derzeit in Gesprächen mit vier Großbanken, darunter JPMorgan Chase (US46625H1005), um einen syndizierten Brückenkredit mit einem Rekordvolumen von 40 Mrd. US-Dollar auf die Beine zu stellen. Das Fremdkapital soll nur eine Laufzeit von 12 Monaten haben und den Japanern eine Möglichkeit geben, die Investments in OpenAI zwischenzufinanzieren. Softbank hatte bereits 30 Mrd. US-Dollar in OpenAI investiert und will nun weitere 30 Mrd. US-Dollar investieren, womit Masayoshi Son die aggressivste Wette eingeht, die er jemals auf ein Unternehmen abgeschlossen hat. Schon Ende Dezember hielt Softbank 11 % an OpenAI und hat in der Zwischenzeit auch die Beteiligung an Nvidia (US67066G1040) verkauft, um Kapital für OpenAI zu befreien. 

 

Tagestermine

 

Der Handelstag wird heute von den amerikanischen Arbeitsmarktdaten für den Monat Februar überschattet, die wir um 14:30 Uhr erwarten. Die Arbeitslosenrate soll unverändert bei 4,30 % geblieben sein und die private Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft soll sich nur um 65.000 erhöht haben, nach 172.000 im Vormonat. Um den Arbeitsmarkt zu stabilisieren, müssen rund 200.000 Arbeitsplätze pro Monat geschaffen werden. 

 

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06.03.2026 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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