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Die US-Bank Morgan Stanley erhöht ihre Anteile an der Commerzbank inmitten des Abwehrkampfs gegen Übernahmepläne von Unicredit deutlich

Morgan Stanley bringt sich bei der Commerzbank in Stellung

NTG24 - Die US-Bank Morgan Stanley erhöht ihre Anteile an der Commerzbank inmitten des Abwehrkampfs gegen Übernahmepläne von Unicredit deutlich

 

Unicredit-Chef machte kürzlich noch einmal deutlich, von seinen Übernahmeplänen rund um die Commerzbank nicht abrücken zu wollen. Anders als noch 2024 ließ er anklingen, diesen Schritt notfalls auch ohne den Segen der Politik gehen zu wollen. Nur kurz darauf wurde bekannt, dass Morgan Stanley seinen Anteil am Frankfurter Geldhaus enorm erhöht hat.

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Auf 5,19 Prozent beläuft sich der Anteil von Morgan Stanley an der Commerzbank (DE000CBK1001) nun, wie einer Börsenmitteilung zu entnehmen ist. Zuvor waren es lediglich 2,89 Prozent. Aufgestockt wurde also im großen Stil. Nicht darüber informiert wurde, was hinter dem Investment stecken mag. Es bieten sich aber einige mögliche Erklärungen.

Vielleicht am naheliegendsten ist, dass Morgan Stanley schlicht auf steigende Kurse hofft und mit einem hübschen Gewinn aus der Sache herausgehen möchte. Das könnte auch funktionieren, sollte Unicredit in nicht allzu ferner Zukunft ein konkretes Übernahmeangebot abgeben und dabei einen hübschen Aufschlag in Aussicht stellen.

 

 

 

Davon ab hat Morgan Stanley nun ein gewisses Gewicht bei der Commerzbank und könnte beim Übernahmepoker eigene Impulse setzen. Zu guter Letzt wäre auch denkbar, dass man sich mit dem eigenen Anteil schon mal als möglicher Berater zu empfehlen versucht, sollte die Fusion tatsächlich greifbar werden. Doch für den Moment bleibt es das Geheimnis des Unternehmens, was hinter den Zukäufen stecken mag.

 

Commerzbank: Die Lage spitzt sich zu

 

Unabhängig von den Aktivitäten bei Morgan Stanley scheint es, als würde das Übernahmepoker um die Commerzbank erneut in eine heiße Phase übergehen. Das entgeht auch den Anlegern nicht, welche der Aktie am Donnerstag wieder Aufschläge von über zwei Prozent gönnten und den Kurs auf 32,65 Euro anhoben. Die Charttechnik sieht weiterhin gut aus, doch der Abwehrkampf gegen Unicredit wird weiterhin für eine hohe Volatilität sorgen. Für schwache Nerven ist die Commerzbank-Aktie daher eher nichts.

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05.09.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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