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Die Bundesregierung scheint ihren harten Widerstand bezüglich der Commerzbank-Übernahme aufzugeben und sich auf Gespräche einzustellen

Die Commerzbank scheint an Support zu verlieren

NTG24 - Die Bundesregierung scheint ihren harten Widerstand bezüglich der Commerzbank-Übernahme aufzugeben und sich auf Gespräche einzustellen

 

Die italienische UniCredit greift weiterhin nach der Commerzbank. Rechnerisch kontrolliert man bereits 44,4 Prozent der Anteile mit Kaufoptionen für weitere 3,2 Prozent. Angesichts dieser Entwicklung scheint nun in Berlin ein Umdenken stattzufinden. Die Bundesregierung stellt sich dem Vorhaben offenbar nicht mehr kategorisch in den Weg.

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Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ stellt sich die Bundesregierung stattdessen nun auf mögliche Gespräche mit UniCredit ein. Konkret vereinbart wurden solche zwar noch nicht, doch laut Insidern wird schon einmal über Forderungen nachgedacht, um die Übernahme der Commerzbank (DE000CBK1001) möglichst verträglich zu gestalten.

 

 

 

Zu den möglichen Wünschen aus Berlin soll eine eigenständige Notierung der Commerzbank an der Börse zählen. Am wichtigsten scheint dem Bund, der noch rund 12 Prozent der Anteile hält, aber die weitere Unterstützung des deutschen Mittelstands zu sein. Frankfurt am Main soll des weiteren auch nach einer Übernahme ein wichtiger Standort bleiben. Letztlich soll dafür gesorgt werden, dass die Commerzbank auch innerhalb von UniCredit nicht an Bedeutung verliert.

So die Berichte zutreffen mögen, könnte der Kurswechsel in Berlin sich als entscheidend für eine Übernahme erweisen. Ein solches Szenario wird damit nochmals wahrscheinlicher. Allerdings ist noch offen, wann entsprechende Gespräche starten könnten und ob UniCredit sich auf mögliche Forderungen auch einlassen wird. Schließlich sind die Italiener mittlerweile in einer recht bequemen Verhandlungsposition.

 

Commerzbank: Geht da noch was?

 

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Werbebanner Zürcher Börsenbriefe Special 4 kleinDie größte Hoffnung der Aktionäre dürfte aktuell sein, dass UniCredit das Angebot noch einmal erhöht. Die Hoffnung darauf scheint aber zuletzt wieder nachgelassen zu haben. Die Commerzbank-Aktie rutschte in den letzten Tagen vom 52-Wochen-Hoch bei 39,18 Euro immer weiter zurück und landete heute Morgen noch bei 36,40 Euro. Nachdem die UniCredit-Aktie sich merklich verbessern konnte, liegt das bereits ein gutes Stück unter dem abgelaufenen Angebot von 0,485 UniCredit-Aktien je Commerzbank-Aktie.

 

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20.07.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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