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Trotz hoher Abschreibungen und daraus resultierender Verluste kann General Motors die Anleger mit ansehnlichen Absatzzahlen und steigenden Ausschüttungen bei Laune halten

Das Verbrenner-Comeback soll sich für General Motors bezahlt machen

NTG24 - Trotz hoher Abschreibungen und daraus resultierender Verluste kann General Motors die Anleger mit ansehnlichen Absatzzahlen und steigenden Ausschüttungen bei Laune halten

 

Nach eigener Aussage will General Motors zwar an Elektroautos festhalten und in jenem Segment die Kosten langfristig senken. Doch die jüngst vorgestellten Zahlen sprechen eine etwas andere Sprache. Im vierten Quartal trieben hohe Abschreibungen das Nettoergebnis tief in den roten Bereich.

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Gut lief es für General Motors (US37045V1008) beim Geschäft mit Pickups und SUVs. Außerdem profitierte der Konzern im vierten Quartal von der Lockerung strenger Verbrauchsregeln der US-Regierung unter Donald Trump. Strafzahlungen blieben aus und auf den Zukauf von CO2-Zertifikaten kann der US-Autobauer in der Heimat getrost verzichten. Das stärkt die Bilanz.

In China sind Elektroautos gefragter und der Nachholbedarf bei General Motors rächte sich hier. Im Reich der Mitte musste im vergangenen Quartal ein Verlust von 513 Millionen Dollar verzeichnet werden. Insgesamt sorgten Abschreibungen von etwa 7,6 Milliarden Dollar für einen Verlust in Höhe von 3,3 Milliarden Dollar. Allerdings konnte General Motors über einen anhaltend hohen Cashflow berichten und übertraf die Erwartungen der Analysten bei der Prognose für 2026 recht deutlich.

 

 

 

Das EBIT im laufenden Jahr soll sich zwischen 13 und 15 Milliarden Dollar einpendeln und würde damit selbst im ungünstigsten Fall über den 12,7 Milliarden Dollar aus dem Vorjahr liegen. Etwas schmackhafter wird den Anlegern die Aktie durch weitere Rückkäufe gemacht. Sechs Milliarden Dollar steckt General Motors in ein frisches Aktienrückkaufprogramm.

 

General Motors: Erfolg mit Ablaufdatum?

 

Momentan gehört General Motors zu den wenigen Autokonzernen, die von der rückwärtsgewandten Politik von Donald Trump zu profitieren wissen. Es stellt sich jedoch unweigerlich die Frage, wie nachhaltig diese Entwicklung sein mag. Außerhalb der USA geht der Trend klar hin zu mehr Elektromobilität, ganz besonders auf dem gigantischen asiatischen Markt. Dass in diesem Bereich eher zurückgerudert wird, könnte sich in Zukunft noch rächen. Die Anleger scheinen darüber jedoch unbesorgt zu sein und die Aktie reagierte auf die jüngsten Ergebnisse am Dienstag mit Aufschlägen von 8,8 Prozent.

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28.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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