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TeamViewer besser als befürchtet, MiniMax steigt bis zu 90 % und GM gibt Elektrogeschäft auf - BÖRSE TO GO

TeamViewer schliesst 2025 besser als befürchtet ab - Umsatz im Rahmen der Prognose

NTG24 - TeamViewer besser als befürchtet, MiniMax steigt bis zu 90 % und GM gibt Elektrogeschäft auf - BÖRSE TO GO

 

Die vorläufigen Eckdaten von TeamView sind besser als befürchtet. Der deutsche Remote-Software Spezialist bleibt auf „bereinigter“ Basis im Rahmen seiner Prognosen. MiniMax steigt am ersten Handelstag um bis zu 90 %. Das IPO des chinesischen Konkurrenten von DeepSeek war mehr als 1.800fach überzeichnet. General Motors schreibt sein Elektro-Geschäft ab. Auf die Aktionäre kommt eine Sonderabschreibung von 6 Mrd. US-Dollar zu. 

Am letzten Handelstag der Woche steigen die Kurse in Asien wieder. Der KOSPI konnte sich um 0,75 % auf 4.586,32 Punkte verbessern und der Nikkei 225 Index kletterte sogar um 1,60 % auf 51.937,50 Punkte. Der Hang Seng Index verzeichnet im Verlauf der Sitzung hingegen nur leichte Gewinne. Auch der Terminmarkt zeigt sich freundlich. Vor Eröffnung des europäischen Börsenhandels kann der DAX-Future (März) um 0,20 % auf 25.312,50 Punkte steigen.

Am Donnerstag neigte der Handel in Frankfurt noch zu Gewinnmitnahmen. Der TecDAX gab -0,41 % auf 3.780,05 Punkte ab und der SDAX verlor -0,51 % auf 17.910,24 Punkte. In beiden Fällen war Siltronic (DE000WAF3001) der größte Verlierer. Die Aktien sank im regulären Handel um -3,99 % auf 51,80 Euro. Der DAX schloss nahe dem Schlusskurs vom Mittwoch bei 25.127,46 Punkten (+0,02 %) ebenso wie der MDAX, der den Handel bei 32.083,03 Punkten (+0,06 %) beendete. 

In New York standen die Technologietitel unter leichtem Abgabedruck. Vor dem Beginn der Berichtssaison in der kommenden Woche sank der Nasdaq 100 Index am Donnerstag um -0,57 % auf 25.507,10 Punkte. Datenspeicheranbieter wie Seagate (IE00BKVD2N49) waren dabei die größten Verlierer. Die Aktien rutschten um -7,72 % auf 284,47 US-Dollar ab. Der S&P 500 Index schloss hingegen nahezu unverändert bei 6.921,46 Punkten (+0,01 %). Die Stimmung bei den Blue Chips war dagegen ungebrochen gut. Der Dow Jones Industrial Average Index stieg um 0,55 % auf 49.266,11 Punkte. Nike (US6541061031) stach dabei mit einem Tagesgewinn von 3,23 % auf 65,26 US-Dollar heraus. 

 

Video -

 

TeamViewer: Besser als befürchtet

 

Die Erwartungen an den Jahresabschluss von TeamViewer (DE000A2YN900) waren sehr niedrig. Entsprechend überraschte am Morgen der deutsche Spezialist für Remote-Software mit einem vorläufigen Jahresumsatz von 747 Mio. Euro. Auf Pro Forma Basis ergab sich ein „bereinigter“ Umsatz von 767 Mio. Euro, was 5 % über der vergleichbaren Kennzahl des Vorjahres liegt. Die jährlich wiederkehrenden Umsätze blieben auf „bereinigter“ Basis dabei mit 760 Mio. Euro sehr hoch, wenngleich am unteren Ende der offiziellen Prognose. Die Geschäftsführung spricht von negativen Wechselkurseffekten, die den Umsatz beeinträchtigt haben. Im Hinblick auf das „bereinigte“ Pro Forma EBITDA bestätigte man lediglich die eigene Prognose einer Marge von 44 %. Den vollständigen Jahresabschluss will das Unternehmen am 10. Februar vorlegen. 

 

 

MiniMax steigt um bis zu 90 % beim IPO

 

Der DeepSeek-Konkurrent MiniMax (KYG6181S1093ist am Freitag in Hongkong an die Börse gegangen und erzielte dabei in der Spitze einen Kurssprung von mehr als 90 %. Das Unternehmen mit Sitz in Schanghai ist ein bekannter Entwickler von Large Language Modellen und erreichte am heutigen ersten Handelstag in der Spitze Kurse von 315 HK-Dollar, nachdem man die Aktien im IPO für 165 HK-Dollar je Stück verkauft hatte. Das Unternehmen erlöste damit umgerechnet rund 619 Mio. US-Dollar. Das Interesse an den Aktien war schon im Vorfeld sehr groß. Das angebotene Volumen war mehr als 1.800fach überzeichnet. MiniMax ist noch klein, aber erlebt einen stürmischen Umsatzanstieg. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 erzielte man einen Umsatz von umgerechnet 53,44 Mio. US-Dollar gegenüber 19,45 Mio. US-Dollar in der Vorjahresperiode. Ein Wachstum von 175 % im Jahresvergleich. Wir hatten über das anstehende IPO bereits vor Weihnachten berichtet

 

General Motors schreibt Elektro-Geschäft ab

 

Nach Ford Motor (US3453708600) zieht sich nun auch General Motors (US37045V1008) aus dem Geschäft mit Elektroautos zurück. In der Nacht auf Freitag kündigte der amerikanische Autogigant eine Sonderabschreibung in Höhe von 6 Mrd. US-Dollar an, um sich aus dem verlustreichen EV-Geschäft zurückzuziehen. Die seit Oktober angekündigten Sonderabschreibungen belaufen sich damit auf nun 7,6 Mrd. US-Dollar, die alle im 4. Quartal 2025 gebucht werden. Das Interesse an elektrischen Fahrzeugen liegt weit unter den Erwartungen des Unternehmens. Insgesamt hatte GM 35 Mrd. US-Dollar in den Aufbau einer EV-Produktion investiert, getrieben im Wesentlichen durch die Vorgaben der letzten US-Administration. CEO Mary Barra ging zeitweise so weit zu prognostizieren, dass GM ab 2025 ausschließlich Elektrofahrzeuge herstellen wird. Stattdessen verkaufte GM im vergangenen Jahr gerade einmal rund 170.000 EVs. Mehr als 5.500 Mitarbeiter in der EV-Produktion wurden bereits freigestellt. Eine EV-Fabrik in Detroit will GM zu einer normalen Produktionslinie für Pickup Trucks und große SUVs mit klassischen Verbrennermotoren umbauen. 

 

Tagestermine

 

Vor Börseneröffnung bekamen wir um 08:00 Uhr die Außenhandelsdaten für Deutschland im Monat November und die Entwicklung der Industrieproduktion. Der Außenhandelsbilanzüberschuss sollte sich leicht von 16,9 Mrd. Euro auf 16,3 Mrd. Euro verringert haben, stürzte aber auf 13,1 Mrd. Euro ab, da die Exporte um -2,5 % schrumpften. Die Industrieproduktion sollte hingegen im Vergleich zu Oktober um -0,6 % geschrumpft sein, stieg aber um 0,8 %, trotz der Revidierung für Oktober von +1,8 % auf +2,0 %.  

 

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09.01.2026 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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