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Eine Kooperation mit Nvidia lässt bei Iren maue Zahlen in den Hintergrund treten

Die Bullen wittern Chancen bei Iren

NTG24 - Eine Kooperation mit Nvidia lässt bei Iren maue Zahlen in den Hintergrund treten

 

Mit den jüngsten Ergebnissen konnte Iren unter den eigenen Aktionären nicht für Begeisterung sorgen. Bedingt durch Rückgänge beim Bitcoin-Mining und die Abschaltung von Mining-Hardware waren die Umsätze stark rückläufig und die Verluste stiegen munter an. Die Aktie reagierte zunächst mit Verlusten, die nun aber mit einem Satz schon wieder egalisiert werden konnten.

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Werbebanner Zürcher Börsenbriefe Special 4 kleinGrund dafür ist eine frische Kooperation mit Nvidia, über die unter anderem „Der Aktionär“ berichtete. Vereinbart hat Iren (AU0000185993) demnach einen Fünfjahresvertrag, in dessen Rahmen der grüne Riese Zugang zu GPU-Cloud-Dienste für interne KI- und Forschungsaufgaben erhält. Das Volumen der Partnerschaft soll sich auf etwa 3,4 Milliarden US-Dollar belaufen. Wenig überraschend wird auf Systeme mit Nvidia-Chips gesetzt. Wie schon zuvor bei vielen anderen Unternehmen investiert Nvidia also ein Stück weit in sich selbst.

Das stört die Anleger von Iren nicht weiter. Jene wittern stattdessen große Chancen, auch mit Blick auf Optionen seitens Nvidia, bis zu 30 Millionen Iren-Aktien zu je 70 Dollar zu erwerben. Sollte diese Karte in vollem Umfang ausgespielt werden, so würde sich ein Investment von 2,1 Milliarden Dollar ergeben. Bei einer Marktkapitalisierung von zuletzt rund 18,7 Milliarden Dollar ist das kein Pappenstiel.

 

Neue Perspektiven für Iren

 

Durch die Partnerschaft mit Nvidia wird an den Märkten auch die Übernahme von Mirantis neu bewertet, was sich Iren etwa 625 Millionen Dollar in Form von Aktien kosten lässt. Wurde diesbezüglich bisher vor allem eine Verwässerung befürchtet, so drängt sich nun die Hoffnung auf frische Chancen in den Vordergrund. Mirantis soll als eigenständige Tochter geführt werden und die Lieferkapazitäten im KI-Cloud-Bereich deutlich erhöhen.

Die letzten Zahlen, bei denen die Umsätze von 184,7 auf 144,8 Millionen Dollar stürzten und die Verluste sich bis auf 247,8 Millionen Dollar ausweiteten, gerieten an den Märkten anscheinend schon in Vergessenheit. Die Iren-Aktie verlor im regulären Handel am Donnerstag noch um 6,8 Prozent an Wert, legte nachbörslich dann aber um rund neun Prozent zu. Damit scheint auch die im April gestartete Erholung fortzuleben.

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09.05.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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