als .pdf Datei herunterladen

Keine Gaslieferung für Deutschland durch die Nordstream 1: Habeck glaubt selbst nicht mehr an einer Gaslieferung

Gazprom dreht den Gashahn zu

NTG24 - Keine Gaslieferung für Deutschland durch die Nordstream 1:  Habeck glaubt selbst nicht mehr an einer Gaslieferung

 

Seit Mittwoch fließt kein Gas mehr durch die Pipeline Nordstream 1. Zuerst waren es Wartungsarbeiten, dann ein Ölleck. Selbst Wirtschaftsminister Habeck glaubt nicht mehr an einer Wiederinbetriebnahme.

"Es kommt noch ein bisschen Gas über die Ukraine-Pipeline, aber dass Nord Stream 1 wieder aufgemacht wird, gehört nicht zu den Szenarien, von denen ich ausgehe", sagte der Grünen-Politiker und Wirtschaftsminister Robert Habeck im ZDF. Dass selbst Habeck Zweifel an einer Wiederinbetriebnahme hat, zeigt auf, in welcher Lage sich Deutschland manövriert hat, seit die Politik und die Wirtschaft sich in Abhängigkeit eines einzigen Landes begeben hat.

 

Seit Mittwoch keine Gaslieferung

 

Anzeige:

Werbebanner EMH PM TradeSeit Mittwoch ist der Gashahn der Pipeline Nordstream 1 zugedreht. Zuerst gab der russische Staatskonzern Gazprom (US3682872078) bekannt, dass Wartungen durchgeführt werden müssen. Anschließend hieß es, dass ein Ölleck an der Pipeline repariert werden müsse, weswegen Russland kein Gas liefern könne. Allerdings äußerte sich bereits ein Sprecher von Siemens Energy skeptisch: „Solche Leckagen beeinträchtigen im Normalfall den Betrieb einer Turbine nicht und können vor Ort abgedichtet werden.“ Bundeskanzler Scholz sagte: „Putins Russland ist vertragsbrüchig geworden.“ So sei Russland kein zuverlässiger Energielieferant mehr.

 

Putin beschuldigt den Westen

 

"Wir sehen endlose Versuche, die Verantwortung für das Geschehen irgendwie auf uns abzuwälzen, wir weisen diese Versuche kategorisch zurück und bestehen darauf, dass der kollektive Westen - in dem Fall die EU, Kanada und Großbritannien - daran Schuld hat, dass die Situation am jetzigen Punkt angekommen ist", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Nachrichtenagentur Interfax. Der Kreml weist alle Schuld von sich und macht den Westen verantwortlich. Peskow hofft, dass sich die Turbine irgendwie reparieren lasse. „NTV“ berichtete bereits darüber.

Anzeige:

Banner TradingView

 

06.09.2022 - Christina Daron

Unterschrift - Christina Daron

 

Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.









Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



Bewertungen, Kommentare und Fragen an den Redakteur

 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)