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Bundesregierung plant den Verkauf von Anteilen an der DHL und der Telekom

Die staatliche KfW Förderbank hat sich von 50 Millionen Deutsche Post Aktien getrennt

NTG24 - Bundesregierung plant den Verkauf von Anteilen an der DHL und der Telekom

 

Die staatliche KfW Förderbank hat sich von 50 Millionen Deutsche Post Aktien getrennt. Diese geraten daraufhin unter Druck.

Am heutigen Tag hat die staatliche Förderbank KfW insgesamt 50 Millionen Aktien der Deutsche Post (DE0005552004) zu einem Schlusskurs von 44,41 € verkauft. Durch den Verkauf fließen dem deutschen Staat, ohne Abzug etwaiger Kapitalertragssteuer rund 2 Milliarden Euro zu. Durch den Verkauf reduziert sich der Anteil, den der deutsche Staat an dem Konzern hält auf 16,5 %. Dennoch bleibt die KfW ein Großaktionär der Deutsche Post. Die verkauften Aktien haben sich in einem beschleunigten Platzierungsverfahren institutionelle Investoren gesichert.

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Der Verkauf der Anteile hat im Handel den Aktienkurs des Unternehmens belastet und die Aktie notiert im Handel mit einem Tagesverlust von 5,21 % bei 42,09 Euro. Durch den Verkauf der Anteile hat sich der Streubesitz der Aktie auch deutlich erhöht. Angesichts der aktuellen finanziellen Situation des deutschen Staates seien aber weitere Verkäufe durchaus wahrscheinlich. Auch wenn sich die KfW mit dem Verkauf dazu verpflichtet, hat in den nächsten 90 Tagen keine weiteren Aktien verkaufen zu werden.

Der Verkauf der Beteiligung kam dabei allerdings nicht überraschen. So hat das Finanzministerium bereits im letzten Jahr im Rahmen der Haushaltsdebatte angekündigt sich von Bundesbeteiligungen zu trennen, die nicht mehr nötig seien. Neben der Beteiligung an der DHL werde sich die Bundesregierung höchst wahrscheinlich auch noch von Anteilen an der Deutsche Telekom (DE0005557508) trennen und nur noch eine strategische Beteiligung von 25 % plus einer Aktie halten.

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14.02.2024 - Felix Eisenhauer

Unterschrift - Felix Eisenhauer

 

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