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Nicht nur die Sicherheit, sondern auch das Wohlbefinden der Kunden ist der Lufthansa ein Anliegen

Den Nahen Osten meidet die Lufthansa für den Moment

NTG24 - Nicht nur die Sicherheit, sondern auch das Wohlbefinden der Kunden ist der Lufthansa ein Anliegen

 

Es geht mal wieder hoch her im Nahen Osten. Bomben sind zwar bisher noch nicht geflogen. Doch immer neue Drohungen zwischen den USA und dem Iran schüren sie Sorge vor neuerlichen Eskalationen. Ausgelöst wurde dies durch massive Proteste im Iran gegen die dortige Regierung, die mit aller Härte gegen die Demonstranten vorgeht.

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Werbebanner Zürcher Börsenbriefe Special 4 kleinUS-Präsident Donald Trump forderte die Protestierenden dazu auf, standhaft zu bleiben und die Mullah-Regierung abzusetzen. In seinen Kurznachrichten sprach Trump auch davon, dass „Hilfe“ unterwegs sei, ohne genau auszuführen, was damit gemeint sein mag. Dem Iran drohte er aber schon recht offen mit Luftschlägen, sollte auf Demonstranten geschossen werden oder Hinrichtungen stattfinden. Darauf reagierte der Iran mit Drohungen von Luftangriffen aus US-Stützpunkte in der Region. Zuletzt gab es Berichte, laut denen US-Kräfte aus einigen Basen zurückgezogen wurden.

 

 

 

Die Lage bleibt unübersichtlich und es weiß wohl niemand genau, was als nächstes passieren mag. Auch bei der Lufthansa (DE0008232125) kann darüber nur gemutmaßt werden. Sicherheitshalber kündigte die Airline nun an, bis auf Weiteres den Luftraum über dem Iran und dem Irak zu meiden. Auch bei Verbindungen nach Tel Aviv und in die jordanische Hauptstadt Amman könnte es zu Einschränkungen kommen. „Einige Flüge“ könnten wohl annulliert werden. Die Lage vor Ort werde man genau im Auge behalten.

 

Die Lufthansa setzt auf Starlink

 

Trotz erster Anzeichen für eine Deeskalation bleibt die Lage unübersichtlich. Dass die Lufthansa lieber vorsichtig agiert, ist letztlich nachvollziehbar und für die Anleger auch erstmal kein Problem. Einige vielleicht unnötige Flugstreichungen lassen sich sehr viel besser verdauen, als wenn Flüge plötzlich in einem Kriegsgebiet stattfinden würden. Die Sicherheit der Passagiere geht offenbar vor, und das ist sehr zu begrüßen.

Die Lufthansa denkt aber seit einer Weile auch verstärkt an den Komfort der eigenen Kundschaft. Eine Offensive in diese Richtung soll in diesem Jahr weiter verstärkt werden. Dafür setzt das Unternehmen nun auf eine Partnerschaft mit Starlink, um ab dem zweiten Halbjahr schnelles Internet bei einer Vielzahl von Flügen anzubieten. Versprochen werden deutlich schnellere Verbindungen als beim bisherigen System, das je Nutzer maximal 4 Mbit/s zur Verfügung stellt.

Die Lufthansa verspricht eine Internet-Nutzung „wie am Boden“ und das neue Angebot soll für Statuskunden und Travel-ID-Nutzer sogar kostenfrei sein. Im digitalen Zeitalter entspricht das tatsächlich einem ordentlichen Upgrade. Laut der Lufthansa Group soll bis 2029 die gesamte Flotte mit dem neuen Angebot ausgestattet werden. Weitere Details sollen im Laufe des Jahres folgen. Die Lufthansa reagiert mit solchen und weiteren Angeboten auf teils historisch schlechte Bewertungen der eigenen Kunden, was im vergangen Jahr auch bereits Wirkung zeigte.

 

Im Steigflug

 

Die Lage im Nahen Osten ist an der Lufthansa-Aktie nicht vollkommen spurlos vorbeigegangen und von Höchstständen oberhalb der 9-Euro-Marke musste der Titel sich zunächst verabschieden. Doch am Donnerstagmorgen gab es in Stuttgart schon wieder grüne Vorzeichen zu sehen und ein Kurs von 8,30 Euro kann sich weiterhin sehen lassen. Der Chart lässt noch immer klare Anzeichen für einen aktiven Aufwärtstrend erkennen.

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Werbebanner EMH PM TradeDer neue Fokus auf das Wohlbefinden der eigenen Kundschaft steht der Lufthansa gut zu Gesicht. Schließlich lässt sich vom anhaltenden Boom in der Branche genau dann am besten profitieren, wenn es die Menschen mit Freude zu den eigenen Angeboten treibt und dafür auch der eine oder andere Aufpreis in Kauf genommen wird. Insbesondere die Kernmarke profitiert von einem besseren Ruf. Flugausfälle trüben die Stimmung nur geringfügig und die Gründe dafür liegen außerhalb der Einflusssphäre des Unternehmens.

 

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15.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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